Podcast behind the screens – behind the scenes | You better don’t know

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Podcast behind the screens – behind the scenes | You better don’t know

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Zahlreiche Projekte wurden im Rahmen der neuen Förderprogramme Medienkunstfonds und Medienkunstfellows ausgewählt. Was sie alle verbindet? Ein kooperatives Mindset und die Ambition, mit Medienkunst und digitaler Kultur aktuelle Fragen und Entwicklungen im Bereich von Kunst, Technologie und Gesellschaft zu untersuchen. Welche Gedanken und Ziele noch hinter den Projekten von Kunst- und Kulturinstitutionen sowie Initiativen aus ganz NRW stecken, möchte Journalistin Sophie Emilie Beha auch in der zweiten Staffel des Podcasts von den Beteiligten selbst erfahren. Sie spricht in behind the screens – behind the scenes mit Künstler*innen, Kurator*innen und Wissenschaftler*innen aus NRW über Themen, die sie angehen und die sie berühren. Es wird gemeinsam geforscht: nach dem Wesentlichen, dem Verborgenen, Reibungspunkten und Schnittstellen zur Gesellschaft, die sich in den Projekten finden lassen.

In der neuen Folge behind the screens – behind the scenes trifft die Journalistin Sophie Emilia Beha das Kollektiv Ruhrgebieterinnen. Das Medienkunst-Duo, bestehend aus Vesela Stanoeva und Elisabeth Drache, arbeitet mit multidisziplinären Künstlerinnen aus der Region zusammen, um ein intersektionales feministisches Netzwerk im Herzen des Ruhrgebiets zu schaffen. Die zentrale Frage, die sich das Kollektiv stellt, lautet: Wie soll die Zukunft heute, in 30 oder 100 Jahren aussehen? Vor diesem Hintergrund entwickeln die Ruhrgebieterinnen interaktive und immersive Konzepte für Medienkunstprojekte. Im Gespräch für den Podcast berichtet das Duo von der Mixed-Reality-Produktion You better don’t know – eine Live-Inszenierung, die zum Spielen und Experimentieren einlädt und eine faszinierende surreale Begegnung mit außerirdischem Leben kreiert. Die Installation vereint Tanz und interaktive 3D-Umgebungen und ist im Förderprogramm Medienkunstfonds in Kooperation mit MIREVI, der Arbeitsgruppe „Mixed Reality und Visualisierung“ der Hochschule Düsseldorf, entstanden.

Ruhrgebieterinnen sind ein Künstlerinnenkollektiv, das 2021 von Vesela
Stanoeva und Elisabeth Drache gegründet wurde und sich auf digitale Performance spezialisiert hat. Sie erproben neue Formen von Begegnungen und Differenzen sowie Potenziale von Diversität in verschiedenen performativen und installativen Projekten.
Mehr Infos zu Ruhrgebieterinnen

Sophie Emilie Beha ist multimediale Musikjournalistin. Sie arbeitet in verschiedenen Kontexten, darunter Musik, Text, Sprache, Kuration, Improvisation, Dramaturgie und Poesie. Sophie moderiert Festivals, Konzerteinführungen, Podcasts und Podiumsdiskussionen. Darüber hinaus ist sie Autorin und Moderatorin für verschiedene öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten. Sie kuratiert außerdem interdisziplinäre Veranstaltungen, realisiert transmediale Kompositionen und arbeitet als Dramaturgin für Ensembles.

Podcast behind the screens – behind the scenes | Audience Participation Lab

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Podcast behind the screens – behind the scenes | Audience Participation Lab

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Zahlreiche Projekte wurden im Rahmen der neuen Förderprogramme Medienkunstfonds und Medienkunstfellows ausgewählt. Was sie alle verbindet? Ein kooperatives Mindset und die Ambition, mit Medienkunst und digitaler Kultur aktuelle Fragen und Entwicklungen im Bereich von Kunst, Technologie und Gesellschaft zu untersuchen. Welche Gedanken und Ziele noch hinter den Projekten von Kunst- und Kulturinstitutionen sowie Initiativen aus ganz NRW stecken, möchte Journalistin Sophie Emilie Beha auch in der zweiten Staffel des Podcasts von den Beteiligten selbst erfahren. Sie spricht in behind the screens – behind the scenes mit Künstler*innen, Kurator*innen und Wissenschaftler*innen aus NRW über Themen, die sie angehen und die sie berühren. Es wird gemeinsam geforscht: nach dem Wesentlichen, dem Verborgenen, Reibungspunkten und Schnittstellen zur Gesellschaft, die sich in den Projekten finden lassen.

Für die neue Folge des Podcasts behind the screens – behind the scenes fährt die Journalistin Sophie Emilie Beha nach Berlin und spricht dort mit der Kreativtechnologin und Medienkunstfellow Lisa Passing und Maren Becker vom Theater- und Performance-Netzwerk STERNA | PAU über das Projekt Audience Participation Lab. Gemeinsam entwickelten sie im Rahmen des Projekts digitale Tools für Inszenierungen, die Theater und Computerspiele lustvoll miteinander verbinden. In einer WG-Küche reden Sophie, Maren und Lisa darüber, was Theater und Gaming voneinander lernen können und welche Erfahrungen sie bei der Fusion dieser zwei Genres abseits der klassischen Dramaturgie gemacht haben. Extra für die Veröffentlichung der Podcast-Folge wird auch das digitale Archiv zu der Inszenierung trolllike wieder für euren Besuch geöffnet. Was es damit auf sich hat, was eigentlich mit der Beschreibung rogue-like gemeint ist und in welchem Land Maren im Sommer arbeitet, erfahrt ihr in der neuen Folge.

Lisa Passing hat Webdesign und – entwicklung studiert und arbeitet als Creative Technologist. Lisas Schwerpunkt ist Interaktion mit Technologie auf individueller und gesellschaftlicher Ebene. They verbindet Erfahrungen aus der Software- und Videospielentwicklung mit Aktivismus sowie Policy-Arbeit rund um Open Source und Open Data. Lisa ist Mitglied des feministischen Hacker*innen-Kollektivs Heart of Code.
Mehr Infos zu Lisa Passing

Maren Becker ist Performancekünstler*in, Musiker*in und Produktionsleiter*in in Bochum. Maren studierte Kultur- und Theaterwissenschaften sowie den MA Inszenierung der Künste und Medien in Hildesheim. Maren beschäftigt sich mit politischen Performances, Feminismus und dem emanzipatorischen Potential von DIY-Musikproduktion und Bassspiel. In der Vergangenheit hat Maren für I can be your translator, PENG Kollektiv, HELIOS Theater Hamm und Hiraeth Kollektiv gearbeitet. Maren ist Teil von STERNA | PAU.

STERNA | PAU ist ein Theater- und Performance-Netzwerk aus Bochum, Dortmund und Berlin. Die Künstler*innen kreieren Theater für Jugendliche und Erwachsene und erproben dabei immer wieder neue Formen von Teilhabe. Gerne arbeiten sie mit nicht-menschlichen Akteur*innen zusammen und transferieren Theater in digitale Räume. Im Mittelpunkt stehen vor allem das Zusammenleben und Beziehungen in jeglicher Form sowie die Frage, wie diese durch Technik, Digitalität und Popkultur geprägt sind. Einem Theaterkollektiv, das queer-feministische Performances für junges Publikum produziert, die sich mit Themen wie Mythologie, Punk, Digitalisierung und Musik auseinandersetzen und nach Wegen des feministischen Geschichtenerzählens und feministischer Dramaturgien suchen. STERNA | PAUs Arbeiten wurden u.a. zum WESTWIND Festival, FAVORITEN Festival und HAU4 Artist Lab eingeladen. Das Kollektiv ist derzeit Teil des Freischwimmen Netzwerks und arbeitet gemeinsam mit dem FFT Düsseldorf an den aktuellen Produktionen ghostlike und trolllike.
Mehr Infos zu STERNA | PAU

Sophie Emilie Beha ist multimediale Musikjournalistin. Sie arbeitet in verschiedenen Kontexten, darunter Musik, Text, Sprache, Kuration, Improvisation, Dramaturgie und Poesie. Sophie moderiert Festivals, Konzerteinführungen, Podcasts und Podiumsdiskussionen. Darüber hinaus ist sie Autorin und Moderatorin für verschiedene öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten. Sie kuratiert außerdem interdisziplinäre Veranstaltungen, realisiert transmediale Kompositionen und arbeitet als Dramaturgin für Ensembles.

Podcast behind the screens – behind the scenes | (RE)IMAG(IN)ING THE DIGITAL DOCUMENT OF DANCE

Workshop Kiran Kumar 6 Foto Bernhard Siebert
Workshop Kiran Kumar 5 Foto Bernhard Siebert
Workshop Kiran Kumar 4 Foto Bernhard Siebert
Workshop Kiran Kumar 3 Foto Bernhard Siebert

Podcast behind the screens – behind the scenes | (RE)IMAG(IN)ING THE DIGITAL DOCUMENT OF DANCE

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Zahlreiche Projekte wurden im Rahmen der neuen Förderprogramme Medienkunstfonds und Medienkunstfellows ausgewählt. Was sie alle verbindet? Ein kooperatives Mindset und die Ambition, mit Medienkunst und digitaler Kultur aktuelle Fragen und Entwicklungen im Bereich von Kunst, Technologie und Gesellschaft zu untersuchen. Welche Gedanken und Ziele noch hinter den Projekten von Kunst- und Kulturinstitutionen sowie Initiativen aus ganz NRW stecken, möchte Journalistin Sophie Emilie Beha auch in der zweiten Staffel des Podcasts von den Beteiligten selbst erfahren. Sie spricht in behind the screens – behind the scenes mit Künstler*innen, Kurator*innen und Wissenschaftler*innen aus NRW über Themen, die sie angehen und die sie berühren. Es wird gemeinsam geforscht: nach dem Wesentlichen, dem Verborgenen, Reibungspunkten und Schnittstellen zur Gesellschaft, die sich in den Projekten finden lassen.

In dieser neuen Folge des Podcasts behind the screens – behind the scenes bespricht die Journalistin Sophie Emilie Beha das Forschungsprojekt (RE)IMAG(IN)ING THE DIGITAL DOCUMENT OF DANCE, das im Rahmen des Medienkunstfellowships am Theater im Depot ausgerichtet wurde. Im Gespräch berichten Künstler und Choreograf Kiraņ Kumār, Software-Ingenieur Matthias Härtig und Theaterleitung Jens Heitjohann über ihre Erfahrungen aus dem Projekt, welches das Erfassen von Tanz als universelle Bewegungsform erforscht. Dabei behilflich ist eine eigens programmierte digitale Capturingmethode, die eine Art digitale Essenz des Tanzes erstellt. In fünf Jahren Feldforschung hat Kiraņ Kumār eine Fülle an archivarischen, archäologischen, ethnografischen und choreografischen Materialien aus Indien und Indonesien in dieses Experiment einfließen lassen und damit einen Dialog mit der yogisch-tantrischen Praxis erzeugt. In einem abschließenden Workshop wurde Teilnehmenden eine transdisziplinäre Praxis an der Schnittstelle von Tanz, bildender Kunst und neuen Medien nähergebracht.

Kiraņ Kumār ist ein interdisziplinärer Künstler, Forscher und Autor. Seine Arbeit konzentriert sich auf die Entschlüsselung des menschlichen Körper-Geistes durch
eine dreifache Praxis des Tanzes als Kunst, Wissenschaft und Ritual – daraus resultieren Vorschläge, wie dieses Verständnis unsere heutige Welt bereichern kann. In Kumārs Werken treten diese transdisziplinären Untersuchungen
durch Performance, Text, Video, Installation und Archivierung als Publikationsformen in einen Dialog mit drängenden persönlichen und globalen Problemen.
Mehr Infos zu Kiraņ Kumār

Matthias Härtig ist Programmierer für künstlerisch interaktive visuelle Anwendungen, Real-Time Visual Environments und Bühnenprojekte – speziell für die Bereiche Tanz, Theater, Musik und Computerkunst. Er ist Initiator der Arbeitsgemeinschaft DS-X.org und Gründungsmitglied der Trans-Media-Akademie Hellerau (TMA).

Sophie Emilie Beha ist multimediale Musikjournalistin. Sie arbeitet in verschiedenen Kontexten, darunter Musik, Text, Sprache, Kuration, Improvisation, Dramaturgie und Poesie. Sophie moderiert Festivals, Konzerteinführungen, Podcasts und Podiumsdiskussionen. Darüber hinaus ist sie Autorin und Moderatorin für verschiedene öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten. Sie kuratiert außerdem interdisziplinäre Veranstaltungen, realisiert transmediale Kompositionen und arbeitet als Dramaturgin für Ensembles.

Podcast behind the screens – behind the scenes | Counting Feelings

A wide angle photo of the Pop Up Disabled Data Center shows three large and colorful sails made from differently textured fabrics in front of large windows. The left sail is a soft violet sewn together with smaller orange and grey fabrics and has braille embroidered. The middle sail falls in round curvings and is bright yellow, orange and grey. The sail on the right is made from bubblewrap that shimmers in opacities and hovers above an orange blanket placed below. The sails are connected via orange straps that weave in and out of embedded metal gromets, and that are also holding them via attachments on the ceiling. From these sails, grey booklets containing the data sets dangle downwards on long grey strings that permeate the fabrics. Below, small clay figures are scattered across on the floor.
datasetofweight_01.jpg In the middle of this photo, an orange blanket floats, folds and rests across a dark grey bench. The blanket is made from a warm knitted textile, while the pockets are shiny and look smooth to the touch. From viewing alone, the contents of the pockets cannot be determined, but it is clear that the materials are different. Around the blanket, there is floor space with small white clay figures arranged around vinyl fonts. Above, there are two fabric sails: One is an orange textile, one is a fabric made from bubblewrap. On the left, a booklet is dangling down from above so that it can be picket up and read when sitting down and using the blanket.
A grey booklet with the title "Data Set of Weight. Collecting of objects and materials within a blanket" held together by a large metal ring is dangling in front of a blanket made from knitted orange textile onto which a glossy plastic-like pocket is sewn on the right.
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Podcast behind the screens – behind the scenes | Counting Feelings

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Zahlreiche Projekte wurden im Rahmen der neuen Förderprogramme Medienkunstfonds und Medienkunstfellows ausgewählt. Was sie alle verbindet? Ein kooperatives Mindset und die Ambition, mit Medienkunst und digitaler Kultur aktuelle Fragen und Entwicklungen im Bereich von Kunst, Technologie und Gesellschaft zu untersuchen. Welche Gedanken und Ziele noch hinter den Projekten von Kunst- und Kulturinstitutionen sowie Initiativen aus ganz NRW stecken, möchte Journalistin Sophie Emilie Beha auch in der zweiten Staffel des Podcasts von den Beteiligten selbst erfahren. Sie spricht in behind the screens – behind the scenes mit Künstler*innen, Kurator*innen und Wissenschaftler*innen aus NRW über Themen, die sie angehen und die sie berühren. Es wird gemeinsam geforscht: nach dem Wesentlichen, dem Verborgenen, Reibungspunkten und Schnittstellen zur Gesellschaft, die sich in den Projekten finden lassen.

Episode 10: COUNTING FEELINGS

COUNTING FEELINGS ist ein künstlerisches Forschungsprojekt des Kunst-Design-Duos MELT (Ren Loren Britton & Iz Paehr), das Daten für Trans- und autistisches Leben betrachtet und sie für unsere verkörperten Positionen einsetzt, um unsere Erfahrungen anders zu zählen (darüber zu erzählen) und zu berücksichtigen (politische Handlungsfähigkeit einzufordern). Ausgehend von einer Politik, die behauptet „nichts über uns, ohne uns“, feiert COUNTING FEELINGS die Autorenschaft von Trans und Autisten, indem es unsere Politik der Solidarität, der verkörperten Datenpraktiken und des Träumens beleuchtet. Diese Seite bietet Aufzeichnungen und PDFs aller Datensätze und Listen, die während der Stipendienzeit entwickelt wurden, sowie eine Podcast-Episode, die mit Sophie Emilie Beha und MELT aufgenommen wurde.

(MELT, Dezember 2023) 

MELT (Ren Loren Britton & Iz Paehr) untersuchen und experimentieren mit formverändernden Prozessen, die in einer sich erwärmenden Welt auf Technologien, sensorische Medien und kritische Pädagogik treffen. MELT entwickeln derzeit Projekte entlang vier verschiedener Forschungslinien: ACCESS SERVER, The Meltionary, COUNTING FEELINGS und Zeitgeber. Aufgekocht werden Praktiken des Gestaltens und künstlerischen Forschens, die materielle und infrastrukturelle Transformationen generieren und mit Trans*feminismen und Disability Justice brodeln. Mit Veränderung und Schmelzprozessen in einer kaleidoskopartigen Form arbeitend, werden mehrere Themen gleichzeitig angesprochen: Klimawandel, das Potenzial für politische Neuformulierungen, kritische technische Praxis und die Schaffung von Zugang / Access. MELT teilt Arbeiten in Form von Videos, Installationen, Websites, Vorträgen und Workshops. 
Mehr Infos zu MELT

Sophie Emilie Beha ist multimediale Musikjournalistin. Sie arbeitet in verschiedenen Kontexten, darunter Musik, Text, Sprache, Kuration, Improvisation, Dramaturgie und Poesie. Sophie moderiert Festivals, Konzerteinführungen, Podcasts und Podiumsdiskussionen. Darüber hinaus ist sie Autorin und Moderatorin für verschiedene öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten. Sie kuratiert außerdem interdisziplinäre Veranstaltungen, realisiert transmediale Kompositionen und arbeitet als Dramaturgin für Ensembles.

Publikation zu Medienkunstfonds und Medienkunstfellows

Publikation zu Medienkunstfonds und Medienkunstfellows

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FeaturedPublikation

Zwei Ausschreibungsrunden der Förderprogramme Medienkunstfonds und Medienkunstfellows des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW haben in den vergangenen zwei Jahren ein großes Spektrum neuer Projekte der Medienkunst und digitalen Kultur im Bundesland ermöglicht. Im Zusammenspiel verschiedener Akteur*innen aus Kunst, Technologie, Wissenschaft und Gesellschaft wurden neue, transdisziplinäre Formen von Wissensproduktion und neue künstlerische Erzählungen entwickelt. Die Publikation, in der die geförderten Projekte vorgestellt werden, kann heruntergeladen oder bestellt werden. Für eine Bestellung genügt eine kurze, formlose E-Mail an info@medienwerk-nrw.de unter Angabe der Lieferadresse.

Redaktion und Koordination: Dr. Aude Bertrand-Höttcke
Mit Beiträgen von: Dr. Aude Bertrand-Höttcke, Juliette Bibasse, Paul Feigelfeld,
Noemi Garay, Sarah Heppekausen, Julia Kaganskiy, Diana McCarty,
Anneliese Ostertag, Fabian Saavedra-Lara, Klaas Werner
Gestaltung: Jonas Herfurth, Ten Ten Team Design Studio
Jahr: 2023
Sprache: Deutsch
Lektorat: textstern/Ulrike Ritter
Übersetzung: Annika Tschöpe
Format: 175 mm x 270 mm, 94 Seiten

Podcast behind the screens – behind the scenes | Leaky Archive

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Podcast behind the screens – behind the scenes | Leaky Archive

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Zahlreiche Projekte wurden im Rahmen der neuen Förderprogramme Medienkunstfonds und Medienkunstfellows ausgewählt. Was sie alle verbindet? Ein kooperatives Mindset und die Ambition, mit Medienkunst und digitaler Kultur aktuelle Fragen und Entwicklungen im Bereich von Kunst, Technologie und Gesellschaft zu untersuchen. Welche Gedanken und Ziele noch hinter den Projekten von Kunst- und Kulturinstitutionen sowie Initiativen aus ganz NRW stecken, möchte Journalistin Sophie Emilie Beha auch in der zweiten Staffel des Podcasts von den Beteiligten selbst erfahren. Sie spricht in behind the screens – behind the scenes mit Künstler*innen, Kurator*innen und Wissenschaftler*innen aus NRW über Themen, die sie angehen und die sie berühren. Es wird gemeinsam geforscht: nach dem Wesentlichen, dem Verborgenen, Reibungspunkten und Schnittstellen zur Gesellschaft, die sich in den Projekten finden lassen.

Folge 10: Leaky Archive

Wie lassen sich (post-)koloniale Strukturen in Museumssammlungen überwinden? Sophie Emilie Beha spricht in der neuen Podcast-Folge mit der Kuratorin Agustina Andreoletti über das Projekt Leaky Archive des Rautenstrauch-Joest-Museums (RJM) in Köln. Das Projekt, das im Rahmen des Förderprogramms Medienkunstfonds des Landes NRW in Kooperation mit der Kunsthochschule für Medien Köln entwickelt wurde, beschäftigt sich mit der Frage, wie Zugänge zu und die Arbeit mit kolonialen Archiven, Sammlungen und Datenbanken mit Hilfe von künstlerischen Interventionen verändert und geöffnet werden können. Gemeinsam mit lokalen und internationalen Partner*innen, Künstler*innen und Kolleg*innen untersucht Leaky Archive in digitalen Fellowships, transdisziplinären Worksessions, Edit-a-thons und einer Ausstellung unterschiedliche Möglichkeiten, die Sammlung und Datenbank des RJM in eine multiperspektivisch-vielstimmige Plattform zu verwandeln. Aber: Wie offen können Institutionen wirklich sein? Im Gespräch mit der Projektleiterin Agustina Andreoletti erfährt die Journalistin Sophie Emilie Beha mehr über das Projekt und besucht die Ausstellung sowie das Museumsdepot des RJM, das zurzeit mehr als 165.000 Objekte beherbergt.

Agustina Andreoletti ist eine Kulturarbeiterin und Kuratorin aus Buenos Aires, Argentinien. Ihre Projekte stehen im Zusammenhang mit Konzepten des Technokolonialismus, der Selbstorganisation, der Infrastruktur der Macht und ihrer Verteilung sowie Ermächtigung. Von 2020 bis 2023 arbeitete sie am Rautenstrauch-Joest-Museum, wo sie das Projekt Leaky Archive initiierte und leitete. Sie ist Doktorandin an der Universität zu Köln, wo sie sich mit der Digitalisierung des kolonialen Erbes und transkontinentalen Kooperationen beschäftigt.

Sophie Emilie Beha ist multimediale Musikjournalistin. Sie arbeitet in verschiedenen Kontexten, darunter Musik, Text, Sprache, Kuration, Improvisation, Dramaturgie und Poesie. Sophie moderiert Festivals, Konzerteinführungen, Podcasts und Podiumsdiskussionen. Darüber hinaus ist sie Autorin und Moderatorin für verschiedene öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten. Sie kuratiert außerdem interdisziplinäre Veranstaltungen, realisiert transmediale Kompositionen und arbeitet als Dramaturgin für Ensembles.

Podcast behind the screens – behind the scenes | RE-IMAGINING PUBLIC LIFE

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Podcast behind the screens – behind the scenes | RE-IMAGINING PUBLIC LIFE

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Zahlreiche Projekte wurden im Rahmen der neuen Förderprogramme Medienkunstfonds und Medienkunstfellows ausgewählt. Was sie alle verbindet? Ein kooperatives Mindset und die Ambition, mit Medienkunst und digitaler Kultur aktuelle Fragen und Entwicklungen im Bereich von Kunst, Technologie und Gesellschaft zu untersuchen. Welche Gedanken und Ziele noch hinter den Projekten von Kunst- und Kulturinstitutionen sowie Initiativen aus ganz NRW stecken, möchte Journalistin Sophie Emilie Beha auch in der zweiten Staffel des Podcasts von den Beteiligten selbst erfahren. Sie spricht in behind the screens – behind the scenes  mit Künstler*innen, Kurator*innen und Wissenschaftler*innen aus NRW über Themen, die sie angehen und die sie berühren. Es wird gemeinsam geforscht: nach dem Wesentlichen, dem Verborgenen, Reibungspunkten und Schnittstellen zur Gesellschaft, die sich in den Projekten finden lassen.

Folge 9: Re-imagining Public Life

In der neuen Folge des Podcasts behind the screens – behind the scenes spricht die Journalistin Sophie Emilie Beha mit der Medienkünstlerin und Professorin Anja Vormann und dem Theaterwissenschaftler und Dramaturg Moritz Hannemann über Re-Imagining Public Life, ein Projekt des FFT Düsseldorf, das den Düsseldorfer Stadtraum erkundet. Aufhänger ist dabei die „größte Grünfassade Europas“: das sogenannte Ingenhoven-Tal oder auch Areal Kö-Bogen II, wo eine Hecke von acht Kilometern Länge mit 30.0000 Hainbuchen auf dem Dach eines Geschäfts- und Bürogebäudes wächst. Das Projekt Re-Imagining Public Life nimmt diesen „Tempel der Nachhaltigkeit“ in verschiedenen künstlerischen Untersuchungen genauer unter die Lupe. In der neuen Folge des Podcast erzählen die Projektbeteiligten Anja und Moritz sowie Design-Studierende der Hochschule Düsseldorf, wie sie sich dieser Form der Stadtgestaltung in Spaziergängen und Workshops kritisch, spielerisch und experimentell angenähert haben.

Moritz Hannemann studierte Theater- und Literaturwissenschaft und arbeitet an einer Dissertation über Hölderlins Empedokles- und Brechts Fatzer-Fragment. Er war wissenschaftlicher Mitarbeiter am theaterwissenschaftlichen Institut der Ruhr-Universität Bochum und von 2020 bis 2023 Dramaturg am FFT Düsseldorf. Hier beteiligte er sich an den stadtpolitischen Projekten des FFT, darunter das Stadtlabor Place Internationale, das den Theaterumzug mit dem 150-jährigen Jubiläum der Pariser Commune verband, sowie Re-Imagining Public Life in Kooperation mit der Hochschule Düsseldorf.

Anja Vormann ist Professorin für Video/Film des Fachbereichs Design an der Hochschule Düsseldorf (HSD). Ihr Schwerpunktthema ist der öffentliche Raum, den sie lehrend, forschend und künstlerisch intervenierend untersucht. Als Medienkünstlerin erhielt sie das NRW Stipendium „Kunst und Wissenschaft“ des Künstlerdorfs Schöppingen, das Goldrauschstipendium des Senats Berlin, den Bergischen Kunstpreis und das Reisestipendium des Kulturamtes Düsseldorf nach Chongqing. Seit 2002 arbeitet sie gemeinsam mit Gunnar Friel zum Thema Landschaft, Park, Stadtnatur und Architektur.

Sophie Emilie Beha ist multimediale Musikjournalistin. Sie arbeitet in verschiedenen Kontexten, darunter Musik, Text, Sprache, Kuration, Improvisation, Dramaturgie und Poesie. Sophie moderiert Festivals, Konzerteinführungen, Podcasts und Podiumsdiskussionen. Darüber hinaus ist sie Autorin und Moderatorin für verschiedene öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten. Sie kuratiert außerdem interdisziplinäre Veranstaltungen, realisiert transmediale Kompositionen und arbeitet als Dramaturgin für Ensembles.

Podcast behind the screens – behind the scenes | KASSIA

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Podcast behind the screens – behind the scenes | KASSIA

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Zehn Projekte wurden im Rahmen der neuen Förderprogramme Medienkunstfonds und Medienkunstfellows ausgewählt. Was sie alle verbindet? Ein kooperatives Mindset und die Ambition, mit Medienkunst und digitaler Kultur aktuelle Fragen und Entwicklungen im Bereich von Kunst, Technologie und Gesellschaft zu untersuchen. Welche Gedanken und Ziele noch hinter den Projekten von Kunst- und Kulturinstitutionen sowie Initiativen aus ganz NRW stecken, möchte Autorin Olga Felker von den Beteiligten selbst erfahren. Sie spricht im Podcast behind the screens – behind the scenes mit Künstler*innen, Kurator*innen und Wissenschaftler*innen über die Essenz ihrer Projekte und darüber, welches Wissen Medienkunst und digitale Kultur in aktuelle gesellschaftspolitische Debatten einbringen können.

Folge 8: KASSIA

In der neuen Folge des Podcasts behind the screens – behind the scenes spricht Olga Felker mit Mirjam Schmuck vom kainkollektiv über das Projekt Kassia, das in Kooperation mit MIREVI und sputnic entstanden ist und im Programm Medienkunstfonds des Landes NRW gefördert worden ist. Die historische und namensgebende Figur Kassia, eine Komponistin, die im Jahr 810 in Konstantinopel (heutiges Istanbul) geboren wurde, wird hierbei als ein frühes feministisches und kosmopolitisches Rollenmodell gelesen. Ihr Werk wurde vom kainkollektiv und verschiedenen Künstler*innen, Wissenschaftler*innen, Aktivist*innen und Institutionen aus Deutschland, Polen und der Türkei als Ausgangspunkt für das mehrdimensionale und vielschichtige Projekt genommen. Als ein Ergebnis dieser mehrjährigen künstlerischen Forschung zu Kassias Einfluss auf heutige queerfeministische Anliegen ist das interaktive Online-Archiv entstanden, über das Mirjam Schmuck mit der Journalistin Olga Felker spricht. Es handelt sich bei diesem digitalen Projekt um eine Plattform, die mit interaktiven und künstlerisch-einladenden Elementen eine gemeinsame Praxis der Begegnung, der Diskussion, des Austauschs und des Weiterdenkens ermöglicht. Das Ziel des Ganzen: eine offene Landkarte für eine feministische Zukunft zu entwerfen. Schaut vorbei auf kassia-archive.org und erfahrt hier mehr zu der Idee in der neuen Podcast-Folge mit Mirjam und Olga.


Das international arbeitende Künstler-Team kainkollektiv arbeitet seit 2009 in unterschiedlichen Kollaborationen an theatralen Partituren zwischen Theater, Installation und Performance. Diese Kollaborationen, von Berlin und NRW aus bis nach Polen, Kroatien oder Kamerun, sind einem Theater der Zeit-Genossenschaft verschrieben. Die Arbeit in internationalen (Ko-)Produktionen – den musiktheatralen, doku-fiktionalen GLOBE OPERAS, einem von kainkollektiv erfundenen, auf ausgiebigen Recherchen basierenden Performance-Format – ist zentraler Bestandteil der Arbeitsweise.
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Das Kollektiv sputnic entwickelt mit eigens entworfenen Medien- und Bühnenräumen neue szenografische Inszenierungen und Installationen. Dabei experimentieren sie Crossover-Projekte, die analoge, digitale und mediale Mittel miteinander verknüpfen, um Narrationen und Bildwelten auf der Bühne zu erschaffen. Mit der Inszenierung „Die Möglichkeit einer Insel“ kreierte das Kollektiv 2015 ein neues Genre im Theater- und Filmbereich: Live Animation Cinema. Die Produktion „IOTA.KI“ wurde als „beste Produktion 2019“ bei dem HART AM WIND Festival in Kiel ausgezeichnet und ins offizielle Programm der Ruhrfestspiele 2020 aufgenommen.
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MIREVI (Mixed Reality and Visualization) an der Hochschule Düsseldorf im Fachbereich Medien ist ein Team aus Expert*innen in digitalen Medien, Informatiker*innen, Designer*innen und Künstler*innen – alle mit dem gemeinsamen Interesse, die bestmögliche Nutzererfahrung für verschiedenste Kontexte zu entwickeln und umzusetzen. Wir arbeiten hart daran, innovative Interfaces zwischen Mensch und Technik zu kreieren, die neuartig, nützlich und nachhaltig sind.
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mex meets medienwerk.nrw: Ein Abend zur Geschichte der experimentellen elektronischen Musik in der Region

Echo, Damian, Scheinleistung

mex meets medienwerk.nrw: Ein Abend zur Geschichte der experimentellen elektronischen Musik in der Region

mex im Künstlerhaus (Sunderweg 1, 44147 Dortmund)
Samstag, 19. November 2022 | 19:00 Uhr
Konzerte, Paneldiskussion & Releaseparty
Mit: Scheinleistung, zo-on slow (aka. Echo Ho) und Damian T. Dziwis

Zusammen mit mex e.V. sowie dem Künstler*innenduo Freya Hattenberger und Peter Simon lud das Büro medienwerk.nrw am Samstag, den 19. November 2022, um 19 Uhr ins Künstlerhaus Dortmund zum Release des neuen Rechercheprojekts Revisited: Generatoren und Generationen. Experimente – Musik – Elektronik in NRW ein.

Mit Live-Acts von Künstler*innen wie Scheinleistung (VA) (hans w. koch & Britta Fehrmann), zo-on slows (aka. Echo Ho) und Damian T. Dziwis sowie Gesprächsbeiträgen von Gäst*innen wie u.a. DJ, Klangkünstlerin und Producerin Waltraud Blischke und Komponist und Performer hans w. koch wollten wir uns zusammen auf eine klangliche Reise in die experimentelle elektronische Musik aus NRW begeben und uns der besonderen Geschichte dieses künstlerischen Bereichs widmen.

Revisited: Generatoren und Generationen. Experimente – Musik – Elektronik in NRW

Den Rahmen der Veranstaltung bildete der Release des neuen Audio-Features/Podcasts aus der Reihe Revisited in der zweimal im Jahr besonders wirkmächtige Ereignisse und Entwicklungen der Medienkunst und digitalen Kultur in NRW beleuchtet werden. Revisited: Generatoren und Generationen. Experimente – Musik – Elektronik in NRW war die nunmehr dritte Ausgabe dieser Recherchen, in der die Zuhörer*innen diesmal in die klangliche Seite der medialen Künste eintauchen konnten. Ausgehend von der Gründung des Studios für elektronische Musik des WDR in Köln zeichneten Freya Hattenberger und Peter Simon Wege nach, die Musiker*innen und Künstler*innen im Bereich der experimentellen Musik in der Region verfolgt haben, und ließen viele der Akteur*innen von damals und heute zu Wort kommen. Als das Kölner Tonstudio 1951 ins Leben gerufen wurde, war es weltweit das erste seiner Art und konnte somit namhafte Musiker*innen wie z.B. Györgi Ligeti, Henry Pousseuer, Gottfried Michael Koenig ins Rheinland locken, die künstlerisch die technischen Möglichkeiten vor Ort erforschten und bedeutende avantgardistische Kompositionen erschufen. Seitdem hat sich vieles verändert. Statt eines aus heutiger Sicht beinahe barock anmutenden Studios mit schrankgroßer Technik genügen heute oftmals ein Laptop und handliche Instrumente, mit denen auch Zuhause flexibel produziert und online veröffentlicht werden kann.

Die Fragen danach, wie sich die experimentelle elektronische Musik in der Region in den Folgejahren bis heute entwickelt hat und inwiefern neue Technologien und Produktionsweisen künstlerische Prozesse verändert haben, standen in dieser Folge von Revisited und beim Abend im Künstlerhaus Dortmund im Mittelpunkt. Den roten Faden bildete hierbei die Technikgeschichte selbst, insbesondere die Sprünge von analogen zu digitalen Werkzeugen, Aufzeichnungs-, Wiedergabe- und Distributionsmedien, sowie die hieraus resultierenden Klangästhetiken und aktuell dringliche (kultur-)politische Fragestellungen zu Repräsentanz und Sichtbarkeit, Underground, Institutionalisierung und Anerkennung.

Mit Konzert-Beiträgen von:
Echo Ho ist eine Klangkünstlerin und Performerin. Ihre künstlerische Praxis geht über Klang, Musik und Performance hinaus, indem sie konsequent verschiedene Medienformen, Materialien und Genres an den Schnittstellen von Kunst, Philosophie, Kultur und Technologie zusammenführt.

Damian T. Dziwis ist ein Düsseldorfer Komponist und Wissenschaftler, der multimediale Werke unter Verwendung audiovisueller generativer Algorithmen, maschinellen Lernens und Live Coding schafft.

Das Duo Scheinleistung (VA) wurde 2016 von Britta Fehrmann und hans w. koch gegründet mit dem Ziel, eine klangliche Interpretation der Scheinleistung zu finden.

Waltraud Blischke ist Dozentin für Akustische Forschung, Musik und Text sowie Narration und Medienästhetik. Sie schrieb für Magazine wie u.a. Spex, Stadtrevue und Meakusma Magazin. Auch als DJ und Klangkünstlerin ist sie in verschiedene Projekte involviert.

mex e.V. ist ein gemeinnütziger Verein für experimentelle und intermediale Musikprojekte. Seit 1992 haben hier mehr als 700 Musiker*innen und Medienkünstler*innen ihre Werke präsentiert. In einem spartenübergreifendem Programm kombiniert mex Konzerte mit Performances, Video, Multimedia und Tanz.
Mehr Infos zum mex e.V.

Abb. (rechts): Katharina Kemme/ Ben J. Riepe School of Experience

Podcast behind the screens – behind the scenes | Erweiterte Welten

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Podcast behind the screens – behind the scenes | Erweiterte Welten

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Zehn Projekte wurden im Rahmen der neuen Förderprogramme Medienkunstfonds und Medienkunstfellows ausgewählt. Was sie alle verbindet? Ein kooperatives Mindset und die Ambition, mit Medienkunst und digitaler Kultur aktuelle Fragen und Entwicklungen im Bereich von Kunst, Technologie und Gesellschaft zu untersuchen. Welche Gedanken und Ziele noch hinter den Projekten von Kunst- und Kulturinstitutionen sowie Initiativen aus ganz NRW stecken, möchte Autorin Olga Felker von den Beteiligten selbst erfahren. Sie spricht im Podcast behind the screens – behind the scenes mit Künstler*innen, Kurator*innen und Wissenschaftler*innen über die Essenz ihrer Projekte und darüber, welches Wissen Medienkunst und digitale Kultur in aktuelle gesellschaftspolitische Debatten einbringen können.

Folge 7: Erweiterte Welten

Um ein besonderes Medienkunstprojekt vor Ort zu erleben – in einer Umgebung abseits musealer Präsentationsflächen – hat sich die Journalistin Olga Felker diesen Herbst für eine neue Folge behind the screens – behind the scenes auf den Weg ins nördliche Ruhrgebiet gemacht. In Marl-Hüls hat sie das digitale Ausstellungsprojekt Erweiterte Welten live erlebt und sich dafür mit dem Tablet auf einen mit Arbeiten der Medienkunst bespielten Parcours begeben. Auf Werbetafeln im urbanen Raum erscheinen für die Besucher*innen zehn Werke von jungen Künstler*innen aus NRW, die mithilfe einer kostenfreien App und Augmented Reality erfahrbar gemacht werden. Was man live sieht, wird auf dem Display von Tablet oder Smartphone passgenau ersetzt durch neue Inhalte wie künstlerische Videos, Animationen oder akustisch-visuelle Experimente. Die Projektbeteiligten Georg Elben, Museumsdirektor des Skulpturenmuseum Marl, und Anastasija Delidova vom Kollektiv 42 sowie Kunstvermittlerin Fionnuala Maher-Riek haben Olga in Marl begrüßt und mit ihr über die Konzepte und Anliegen hinter Erweiterte Welten gesprochen, über den Umgang mit neuen technologischen Methoden der Kunstvermittlung und darüber, welche Chancen diese Annäherung für die Museumssammlung birgt.

1982 gegründet, machte das vielen als Glaskasten bekannte Museum seinem Namen alle Ehre: Die gesamte Ausstellungsfläche war vollständig von großen Glasflächen umgeben. Im Mittelpunkt der Sammlung des Skulpturenmuseum Marl stehen Skulpturen der klassischen Moderne und der zeitgenössischen Kunst. Hinzu kommen dreidimensionale Arbeiten wie Objekte und Installationen. Einen weiteren Schwerpunkt der Museumsarbeit bilden die Neuen Medien. Seit 1984 gibt es den im Skulpturenmuseum Glaskasten Marl beheimateten Videokunstpreis, seit 2002 den Klangkunstpreis, der zum EUROPEAN SOUNDART AWARD weiterentwickelt wurde.
Mehr Infos zum Skulpturenmuseum Glaskasten Marl

Podcast behind the screens – behind the scenes | Forms of Kinship

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Zehn Projekte wurden im Rahmen der neuen Förderprogramme Medienkunstfonds und Medienkunstfellows ausgewählt. Was sie alle verbindet? Ein kooperatives Mindset und die Ambition, mit Medienkunst und digitaler Kultur aktuelle Fragen und Entwicklungen im Bereich von Kunst, Technologie und Gesellschaft zu untersuchen. Welche Gedanken und Ziele noch hinter den Projekten von Kunst- und Kulturinstitutionen sowie Initiativen aus ganz NRW stecken, möchte Autorin Olga Felker von den Beteiligten selbst erfahren. Sie spricht im Podcast behind the screens – behind the scenes mit Künstler*innen, Kurator*innen und Wissenschaftler*innen über die Essenz ihrer Projekte und darüber, welches Wissen Medienkunst und digitale Kultur in aktuelle gesellschaftspolitische Debatten einbringen können.

Folge 6: Forms of Kinship

In der neuen Podcast-Folge mit Olga Felker erfahren wir mehr über die spannende Forschung von Medienkunstfellow Kris Dittel (Rotterdam), die gemeinsam mit Aneta Rostkowska, Direktorin der Temporary Gallery, Zentrum für zeitgenössische Kunst (Köln), das Projekt Forms of Kinship ins Leben gerufen hat. Auf vielfältige Weise nähern sich Kris und Aneta sowie weitere geladene Gäst*innen in einer Studiengruppe diversen Verwandtschaftsformen und sozialen Beziehungen jenseits der traditionellen Kernfamilie. In Vorträgen und Workshops mit Künstler*innen, Denker*innen, Dichter*innen und Aktivist*innen untersuchen sie dabei keine existierenden alternativen Modelle, sondern möchten kollektiv gänzlich neue Denkrichtungen entwickeln. Im Podcast kommen Olga, Aneta und Kris ins Gespräch, und wir erfahren, was es mit Begriffen wie Family Abolition auf sich hat und wie sehr die Welt, in der wir leben, auf Strukturen gründet, die u.a. auf die Privatisierung von Care-Arbeit ausgerichtet sind.

Seit 2012 ist die Temporary Gallery – Zentrum für zeitgenössische Kunst ein gemeinnützig wirkender Kunstverein in Köln. Ausstellung, Vermittlung und Kooperation bilden seit der Wiedereröffnung die Eckpfeiler ihres Programms. Ihr besonderer Fokus liegt auf der Schnittstelle von zeitgenössischer künstlerischer wie kuratorischer Praxis und Theorie, deren Diskurs und Einbettung in einen breiteren kunst- und kulturgeschichtlichen, wissenschaftlichen wie gesellschaftlichen Kontext.
Mehr Infos zur Temporary Gallery – Zentrum für zeitgenössische Kunst

Kris Dittel ist Kuratorin, Redakteurin und Autorin aus Rotterdam, Niederlande. Aufgrund ihres Hintergrunds in Wirtschafts- und Sozialwissenschaften achtet sie in ihrer kuratorischen Praxis auf den sozialen, politischen und wirtschaftlichen Kontext ihrer Arbeit. Ihre langfristigen Forschungsprojekte werden auf vielfältige Weise in Form von Ausstellungen, Performances, Publikationen, Vorträgen, öffentlichen Veranstaltungen und anderem umgesetzt. 2022 war sie Medienkunstfellow des Landes NRW.
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Podcast behind the screens – behind the scenes | TAB TALKS

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Zehn Projekte wurden im Rahmen der neuen Förderprogramme Medienkunstfonds und Medienkunstfellows ausgewählt. Was sie alle verbindet? Ein kooperatives Mindset und die Ambition, mit Medienkunst und digitaler Kultur aktuelle Fragen und Entwicklungen im Bereich von Kunst, Technologie und Gesellschaft zu untersuchen. Welche Gedanken und Ziele noch hinter den Projekten von Kunst- und Kulturinstitutionen sowie Initiativen aus ganz NRW stecken, möchte Autorin Olga Felker von den Beteiligten selbst erfahren. Sie spricht im Podcast behind the screens – behind the scenes mit Künstler*innen, Kurator*innen und Wissenschaftler*innen über die Essenz ihrer Projekte und darüber, welches Wissen Medienkunst und digitale Kultur in aktuelle gesellschaftspolitische Debatten einbringen können.

Folge 5: Tab Talks

In der neuen Folge des Podcasts behind the screens – behind the scenes dreht sich alles um schriftstellerische Arbeit und wie Autor*innen mit digitalen Möglichkeiten und Herausforderungen in ihren Schreibprozessen umgehen. Im Projekt Tab Talks der Burg HülshoffCenter for Literature, gefördert als Medienkunstfellowship des Landes NRW, setzt sich Fellow Andreas Bülhoff mit diesen Fragen auseinander und lässt Schriftsteller*innen zu Wort kommen. Gemeinsam und vor Publikum erforschen sie neue digitale Schreibumgebungen und gewähren Einblicke in diese teils unbekannten Methoden – ganz vergleichbar mit User*innen, die auf Twitch oder YouTube ihre Arbeit und ihr selbst erlerntes Handwerk Schritt für Schritt präsentieren. Im Gespräch mit der Journalistin Olga Felker berichtet Andreas von seinen Erfahrungen und denkt u.a. über die Privatheit von arbeitsalltäglichen Dingen wie z.B. Ordnerstrukturen und Tabs in Browserfenstern nach.

Seit 2018 entwickelt das Center for Literature auf Burg Hülshoff Projekte zwischen Event, Ausstellung und Dialog als Ort der künstlerisch-praktischen Forschung. Medienkunstfellow Andreas Bülhoff betreibt künstlerische und wissenschaftliche Forschung zu Text und Technologien. Im Jahr 2020 promoviert er an der Goethe-Universität Frankfurt über Schnittstellenkonzepte digitaler und postdigitaler Textkunst. Zuletzt erschien die mit Marc Matter produzierte Lautpoesie-LP ɅV – A Sound Writing Tool (Research & Waves, 2020). Zusammen mit Annette Gilbert arbeitet er derzeit an einer Library of Artistic Print on Demand.

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Zehn Projekte wurden im Rahmen der neuen Förderprogramme Medienkunstfonds und Medienkunstfellows ausgewählt. Was sie alle verbindet? Ein kooperatives Mindset und die Ambition, mit Medienkunst und digitaler Kultur aktuelle Fragen und Entwicklungen im Bereich von Kunst, Technologie und Gesellschaft zu untersuchen. Welche Gedanken und Ziele noch hinter den Projekten von Kunst- und Kulturinstitutionen sowie Initiativen aus ganz NRW stecken, möchte Autorin Olga Felker von den Beteiligten selbst erfahren. Sie spricht im Podcast behind the screens – behind the scenes mit Künstler*innen, Kurator*innen und Wissenschaftler*innen über die Essenz ihrer Projekte und darüber, welches Wissen Medienkunst und digitale Kultur in aktuelle gesellschaftspolitische Debatten einbringen können.

Das 1999 in Bonn gegründete fringe ensemble setzt sich gemeinsam mit der Fellow und Gamedesignerin Fehime Seven mit einem neuen Verständnis von Begegnung und Nähe im Theaterraum auseinander. Im Projekt sharing space erforscht das Ensemble mithilfe technologischer Möglichkeiten wie Virtual und Augmented Reality sowie Motion Capture-Technologien neue Situationen, in denen sich das Publikum hybrid begegnen und als Gemeinschaft wahrnehmen kann. Olga Felker, Journalistin und Podcasterin von behind the screens – behind the scenes, hat Fehime und das Team des fringe ensembles getroffen, um mehr über die Forschung zum interaktiven Performancedesign zu erfahren, die sich im Rahmen eines Medienkunstfellowships des Landes NRW entwickelt hat. Welche Strategien haben die Theatermacher*innen angewendet und welche interessanten Erkenntnisse über Publikum, Kommunikationstechnologien und Theaterraum konnten sie in ihrer Forschung entdecken? All das und mehr gibt es jetzt in der neuen Folge.

Fehime Seven ist Informatikerin und Autorin aus Istanbul, Türkei. Sie drehte Dokumentar- und Kurzfilme an verschiedenen Orten in Europa und machte ihren Abschluss an der IT University of Copenhagen im Fachbereich Game Technology. Neben ihrem Studium arbeitete sie bei Makropol als XR-Entwicklerin. Außerdem war Lehrassistentin für den Kurs „Programming for Designers“. Seit 2019 arbeitet sie an ihrem neuen gamifizierten, preisgekrönten Theaterprojekt „Map To Utopia“ in Zusammenarbeit mit dem Fringe-Ensemble und Platform Theatre. Sie arbeitet weiterhin als freiberufliche Entwicklerin an verschiedenen Game- und Transmedia-Projekten.

Das Bonner fringe ensemble wurde 1999 von Frank Heuel gegründet. Unter seiner Leitung sind bislang über 80 Produktionen, Projekte und Projektreihen entstanden. Das fringe ensemble arbeitet mit einem freien und offenen Ensemble freiberuflicher, professioneller Schauspieler*innen – ergänzt durch produktionsabhängig ausgesuchte Musiker*innen, Videokünstler*innen und Autor*innen.
Mehr Infos zum fringe ensemble

Podcast behind the screens – behind the scenes | THE CASSETTE UNDERGROUND

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Podcast behind the screens – behind the scenes | THE CASSETTE UNDERGROUND

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Zehn Projekte wurden im Rahmen der neuen Förderprogramme Medienkunstfonds und Medienkunstfellows ausgewählt. Was sie alle verbindet? Ein kooperatives Mindset und die Ambition, mit Medienkunst und digitaler Kultur aktuelle Fragen und Entwicklungen im Bereich von Kunst, Technologie und Gesellschaft zu untersuchen. Welche Gedanken und Ziele noch hinter den Projekten von Kunst- und Kulturinstitutionen sowie Initiativen aus ganz NRW stecken, möchte Autorin Olga Felker von den Beteiligten selbst erfahren. Sie spricht im Podcast behind the screens – behind the scenes mit Künstler*innen, Kurator*innen und Wissenschaftler*innen über die Essenz ihrer Projekte und darüber, welches Wissen Medienkunst und digitale Kultur in aktuelle gesellschaftspolitische Debatten einbringen können.

Folge 3: The Cassette Underground

Auch wenn die Kompaktkassette heute überwiegend als nostalgisches Medium geschätzt wird, hat sie die Produktion, Distribution und den Konsum zeitgenössischer Musik und visueller Kultur nachhaltig geprägt. Von Ende der 1970er bis Mitte der 1990er-Jahre ermöglichte das preiswerte, mobile und langlebige Medium auch Nutzer*innen mit geringen finanziellen Mitteln und ohne besondere technische Fähigkeiten oder Kenntnisse, eigene Musik aufzunehmen und zu verbreiten.

Für die dritte Folge behind the screens – behind the scenes hat die Journalistin Olga Felker den Medienkunstfellow Wouter de Romph in der Düsseldorfer Stiftung IMAI getroffen, um mehr über das Projekt The Cassette Underground zu erfahren, das sich im Rahmen eines Medienkunstfellowships des Landes NRW intensiv mit dieser Thematik beschäftigt. Zu Wort kommt dabei ebenfalls Stiftungsdirektorin Linnea Semmerling, die gemeinsam mit dem vom IMAI eingeladenen Musikwissenschaftler und DJ über die besondere Rolle von Kassetten, die damit verbundenen Netzwerke der 1980er-Jahre und die konservatorische Verantwortung der Stiftung spricht.

Wouter de Romph ist ein Musikwissenschaftler, der sich seinen Themen sowohl aus theoretischer als auch aus praktischer Perspektive nähert. Nach einem Studium der Kunst- und Kulturwissenschaften sowie der Philosophie (BA) in Rotterdam schloss er sein Studium der Angewandten Musikwissenschaft (MA) in Utrecht mit einer Arbeit über die D.I.Y.-Kassettennetzwerke der 1980er Jahre ab. Seitdem ist er durch seine Arbeit für das Plattenlabel, den Laden und den Vertrieb Clone Records sowie als DJ und Radiomacher in der Musikindustrie tätig.

Dr. Linnea Semmerling studierte Kulturwissenschaften in Maastricht (BA) und Kunstwissenschaften in Amsterdam (MA). Sie erarbeitete Ausstellungen am ZKM Karlsruhe (DE), IKOB Eupen (BE), TENT Rotterdam (NL) und Marta Herford (DE). Darüber hinaus schrieb sie für Kataloge (ZKM Karlsruhe, Skulpturenmuseum Glaskasten Marl), Kunstmagazine (Kunstforum International, Metropolis M) und Fachzeitschriften (Organised Sound, Leonardo Electronic Almanac). Seit 2020 ist sie Direktorin der Stiftung IMAI – Inter Media Art Institute.

Podcast behind the screens – behind the scenes | A MODEL WORLD

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Podcast behind the screens – behind the scenes | A MODEL WORLD

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Zehn Projekte wurden im Rahmen der neuen Förderprogramme Medienkunstfonds und Medienkunstfellows ausgewählt. Was sie alle verbindet? Ein kooperatives Mindset und die Ambition, mit Medienkunst und digitaler Kultur aktuelle Fragen und Entwicklungen im Bereich von Kunst, Technologie und Gesellschaft zu untersuchen. Welche Gedanken und Ziele noch hinter den Projekten von Kunst- und Kulturinstitutionen sowie Initiativen aus ganz NRW stecken, möchte Autorin Olga Felker von den Beteiligten selbst erfahren. Sie spricht im Podcast behind the screens – behind the scenes mit Künstler*innen, Kurator*innen und Wissenschaftler*innen über die Essenz ihrer Projekte und darüber, welches Wissen Medienkunst und digitale Kultur in aktuelle gesellschaftspolitische Debatten einbringen können.

Folge 2: A Model World

In der zweiten Folge von behind the screens – behind the scenes spricht Olga Felker mit den Kuratorinnen Julia Kaganskiy und Juliette Bibasse über ihr Forschungsprojekt A Model World, das im Rahmen des neuen Förderprogramms Medienkunstfellows enstanden ist. Das Fellowship von Julia und Juliette war bei der Stiftung Zollverein (Essen) angesiedelt. Im Mittelpunkt stehen darin Techniken zur Veränderung des Klimas, allgemein bekannt als Geo-Engineering. Die Kuratorinnen haben ihre Untersuchung beim New Now Festival auf Zeche Zollverein präsentiert und arbeiten weiterhin daran, Ergebnisse auf ihrer Homepage für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Julia Kaganskiy ist eine unabhängige Kuratorin und Kulturstrategin, die in den Bereichen Kunst, Design und Technologie arbeitet und sich auf die Förderung der interdisziplinären Zusammenarbeit konzentriert.

Seit 2009 setzt Juliette Bibasse ihre Fähigkeiten in der digitalen Kunstszene ein und schafft Verbindungen und Möglichkeiten zwischen Künstler*innen, Festivals und kulturellen Akteur*innen.
Mehr Infos zu A Model World

Portait: New Now festival, Juliette Bibasse – Julia Kaganskiy – A Calculated Risk workshop

Podcast behind the screens – behind the scenes | Die Alchemie der Wolken

Celine
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Podcast behind the screens – behind the scenes | Die Alchemie der Wolken

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Zehn Projekte wurden im Rahmen der neuen Förderprogramme Medienkunstfonds und Medienkunstfellows ausgewählt. Was sie alle verbindet? Ein kooperatives Mindset und die Ambition, mit Medienkunst und digitaler Kultur aktuelle Fragen und Entwicklungen im Bereich von Kunst, Technologie und Gesellschaft zu untersuchen. Welche Gedanken und Ziele noch hinter den Projekten von Kunst- und Kulturinstitutionen sowie Initiativen aus ganz NRW stecken, möchte Autorin Olga Felker von den Beteiligten selbst erfahren. Sie spricht im Podcast behind the screens – behind the scenes mit Künstler*innen, Kurator*innen und Wissenschaftler*innen über die Essenz ihrer Projekte und darüber, welches Wissen Medienkunst und digitale Kultur in aktuelle gesellschaftspolitische Debatten einbringen können.

Folge 1: Die Alchemie der Wolken

In der ersten Folge spricht Olga Felker mit dem Künstler*innen-Duo Nina Fischer und Maroan el Sani über Die Alchemie der Wolken – Art, Activism, and Splitting Communities – das Projekt der beiden, das als Teil der Ausstellung Nimmersatt? Gesellschaft ohne Wachstum denken (bis 27.02.2022) im LWL-Museum für Kunst und Kultur, Münster, zu sehen und im Medienkunstfonds gefördert worden ist.

 

Nimmersatt? Gesellschaft ohne Wachstum denken
27. November 2021 – 27. Februar 2022
Eine Kooperation von Kunsthalle Münster, LWL-Museum für Kunst und Kultur und Westfälischer Kunstverein

Weitere Informationen: Westfälischer KunstvereinKunsthalle Münster