Stiftung IMAI | Wouter de Romph: „The Cassette Underground – Kulturen alternativer Distribution in NRW archivieren“

Bildschirmfoto 2021-05-05 um 14.16.40
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Stiftung IMAI | Wouter de Romph: „The Cassette Underground – Kulturen alternativer Distribution in NRW archivieren“

FELLOW: Wouter de Romph

MedienkunstfellowsResearch

Laufzeit: 15.12.2021 – 30.06.2022

Von den 1970er bis in die 1990er Jahre hat die Musikkassette einen wesentlichen Beitrag zu einer dauerhaften Demokratisierung der Musikindustrie und der Ausbreitung marginaler Genres und Stile auf informellen Märkten geleistet.  „The Cassette Underground“ nähert sich den Kassettenkulturen von NRW anhand von Archivpraktiken: dem Nachlass aus dem Punk, New Wave und Industrial Programm des Kassettenvertriebs 235 im Düsseldorfer IMAI, den Kassettensammlungen türkischer Gastarbeiter*innen im Kölner DOMiD, den Zines, Flyern und Aufklebern im Duisburger Afas und das kritische Tape-Digging-Programm der Essener Initiative Interkultur Ruhr. Mit ihren unterschiedlichen Sammlungsstrategien, Erschließungsmethoden und Forschungsschwerpunkten ermöglichen diese Institution neben der Erforschung von Produktions- und Distributionsmechanismen auch eine Reflektion der verschiedenen Archivierungs- und Präsentationsstrategien für marginale und fragile audiovisuelle Medien.

Die Stiftung IMAI widmet sich der Archivierung, Distribution, Erhaltung und Vermittlung von Videokunst. Mehr Infos gibt es hier: stiftung-imai.de

Abb.: Detail aus 235 Vertriebskatalog, 1983, Archiv Stiftung IMAI – Inter Media Art Institute,
© Ulrich Leistner, Axel Wirths, 2022