VIDEOS & MAGAZIN: PEER TO PEER – EIN MONAT DER MEDIENKUNST IN NRW

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Keynote_Wege ins Anthropozän – Kritische Narrative und Desorientierung_Bergit Arends_im FFT Düsseldorf_(C)PLZZO_Auswahl_1
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Panel_Kunst, Akti­­vismus und gemeinsame Strategien für Klima­gerechtigkeit_im Bild-Nina Fischer, Maroan el Sani, Vanina Saracino & Hanna Poddig_im FFT Düsseldorf_(C)PLZZO_Auswahl
R.I.P. – Resurrect in Peace_von Anan Fries_Performance im FFT Düsseldorf_Im Bild-Kieron Jina__(C)PLZZO_Auswahl
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Autor*innenlesung von Sinthujan Varatharajah zum Buch an alle orte, die hinter uns liegen.
Autor*innenlesung von Sinthujan Varatharajah zum Buch an alle orte, die hinter uns liegen.
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DJ Set: YAYA YAYA ist eine Crew, eine Plattform, die Raum und Stimme für Club und Popkultur bietet. YAYA ist ein solidarischer Space mit Fokus auf BIPOC femmes.
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Mirjam Schmuck, Regisseurin von kainkollektiv, und Patrick Kruse, Kommunikationsdesigner von MIREVI, machen einen transmedialen Walk durch das KASSIA-Archiv und stellen das interdisziplinäre Projekt vor.
Der interdisziplinäre Künstler Kiran Kumār atellt Ideen und Ergebnisse ihres hybriden computergestützten choreografischen Ansatzes zur digitalen Visualisierung des tanzenden Körpers.
Talk: Freie Archivpraktiken & institutionelle ArchiveMit Wouter de Romph, Mirjam Schmuck, Agustina Andreoletti, Sam Hopkins und Kiran Kumār, moderiert von Christian Sievers.
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VIDEOS & MAGAZIN: PEER TO PEER – EIN MONAT DER MEDIENKUNST IN NRW

Spielorte: FFT Forum Freies Theater, Düsseldorf | Kunsthochschule für Medien Köln | Rautenstrauch-Joest-Museum, Köln | Burg Hülshoff – Center for Literature, Havixbeck | PACT Zollverein, Essen

Büro medienwerk.nrwFestival

Eröffnung des Festivals: Freitag, 1. September 2023
Laufzeit des Festivals: 1. – 30. September 2023

Mit der Veranstaltungsreihe PEER TO PEER – Ein Monat der Medienkunst in NRW im September 2023 laden das Büro medienwerk.nrw und Kooperationspartner*innen zu einer Reise durch die vielfältige und strahlkräftige Medienkunstlandschaft NRWs ein. In Workshops, Performances, Präsentationen, Talks und urbanen Spaziergängen beschäftigen wir uns an fünf aufeinander folgenden Wochenenden in Düsseldorf, Köln, Havixbeck (bei Münster) und Essen mit aktuellen Debatten im Spannungsfeld von Kunst und Technologie und stellen diese gemeinsam in einen größeren gesellschaftspolitischen Kontext. Ausgangspunkt sind die geförderten Projekte aus den Programmen Medienkunstfonds und Medienkunstfellows des Landes NRW.


Veranstaltet wurde Peer to Peer – Ein Monat der Medienkunst in NRW vom Büro medienwerk.nrw in Kooperation mit: Burg Hülshoff – Center for Literature, Havixbeck | FFT Düsseldorf | Kunsthochschule für Medien Köln | PACT Zollverein, Essen | Rautenstrauch-Joest-Museum, Köln.

Das Büro medienwerk.nrw und die Verstaltungsreihe wurden gefördert: durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW.

Team Büro medienwerk.nrw: 
Fabian Saavedra Lara (Leitung)
Klaas Werner (Projektleitung)
Riccarda Hessling (Leitung Öffentlichkeitsarbeit und Marketing)
Mareen Biermann (Projektmanagement)
Alina Homann (Projektassistenz)

Die Arbeit des Büro medienwerk.nrw wird aus Mitteln des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein Westfalen finanziert, in dessen Auftrag es Koordinierung, Professionalisierung und Beratung im Bereich der Medienkunst organisiert. Das Büro medienwerk.nrw ist beim HMKV Hartware MedienKunstVerein, Dortmund, angesiedelt.

Credits: Fotos FFT Düsseldorf: © Plzzo | Fotos Rautenstrauch-Joest-Museum + Kunsthoschule für Medien Köln: © Dörthe Boxberg | Fotos Burg Hülshoff – Center for Literature (CfL), Havixbeck und PACT Zollverein, Essen: © Dirk Rose

BLUE SKIES #1 – BODIES IN TROUBLE (KÖRPER IN AUFRUHR)

Blue Skies 1
Blue Skies 2
Reservate_07
Reservate_07

BLUE SKIES #1 – BODIES IN TROUBLE (KÖRPER IN AUFRUHR)

PACT ZOLLVEREIN
Mi, 10.07.2019 – So, 14.07.2019

Büro medienwerk.nrwFestival

Mit dem wachsenden Einfluss der Technologie auf das Leben verändern sich unsere Körper, unsere Gemeinschaften und unsere Umwelt – was tun? Wie können wir diesen Wandel gemeinsam begreifen und mitgestalten?

Der ungebremste technologische Wandel und die umwälzenden Entwicklungen in der biochemischen Forschung greifen zunehmend in das Leben selbst ein: Es entstehen Hybride aus Maschine und Organismus, technische Interventionen und Substanzen werden eins mit dem Körper. Neueste Entwicklungen in der Gentechnik versprechen indes, den Menschen noch vor der Geburt modifizierbar zu machen. Die Grundlagen unserer Existenz und unseres sozialen und öffentlichen Miteinanders verändern sich dabei tiefgreifend. In den verheißungsvollen technologischen Versprechen von Konzernen klingt die Freiheit, den Körper, soziale Dynamiken und unsere Umwelt vollkommen gestaltbar und veränderbar zu machen, nach einer universellen Lösung. Andere befürchten ein auswegloses soziales Szenario, in dem die Handlungsmacht des Einzelnen den umfassenden technischen Reduktionen, mathematischen Operationen und gefilterten Wissensbeständen zum Opfer fällt. Wie aber könnten die kritischen Zwischentöne dieser polarisierenden Positionen klingen?

Das Festival bildete die fünfte Konferenz des Büro medienwerk.nrw und gleichzeitig den Auftakt einer neuen Veranstaltungsreihe von PACT Zollverein, die sich in den folgenden Jahren einer aktiven und interdisziplinären Arbeit an dringenden aktuellen Fragestellungen im Spannungsfeld von Technologie und Gesellschaft, neuen Erzählungen, spekulativen Zukunftsvisionen und alternativen, empowernden Praxen widmet.

Wir luden ein, im Rahmen eines öffentlichen Online-Symposiums mit uns die digitale und vernetzte Gegenwart zu analysieren. Wir befragten das Potenzial, aber auch die Grenzen des Digitalen in Gesellschaft, Kultur und Kunst: Wie wirkt sich der digitale Wandel auf unsere alltäglichen sozialen Praktiken aus? Wie auf künstlerische Erzähl- und Gestaltungsweisen? Was heißt dies für Regisseurinnen, Videokünstlerinnen, Schauspielerinnen oder Musikerinnen? Was für ihr Publikum? Wie erleben wir Kunst und kulturelle Praktiken, die sich nicht nur einzelner technischer Hilfsmittel bedienen, sondern in computergenerierten Umwelten beheimatet sind?
Mehr Infos zu Blue Skies

Ausstellung, Performances & Workshops
acting in concert, The Agency, Aliens in Green, Heather Dewey-Hagborg, FAM_, knowbotiq, labsa, Xavier Le Roy, Mary Maggic, Špela Petrič, Paula Pin, Johannes Paul Raether, Rimini Protokoll (Stefan Kaegi) & Thomas Melle, Silke Schönfeld, Nguyễn + Transitory u.a.

Diskurs
Marie-Luise Angerer, Madeleine Böckers, Astrid Deuber-Mankowsky, Gabriele Gramelsberger, Jens Hauser, Oliver Kuchenbuch, Justus Pötzsch, Luiza Prado de O. Martins, Kaushik Sunder Rajan, Tabita Rezaire, Emilia Sanabria, Paula-Irene Villa u.a.

Musik
Asita Shirali, COOL FOR YOU, Odete, tryniti, N!zza

MI 10.07.2019
18.30 Uhr
: Begrüßung, Einführung & Eröffnung der Ausstellung
21 Uhr: Münchner Kammerspiele, Rimini Protokoll (Stefan Kaegi) und Thomas Melle ›Uncanny Valley‹




Konzeption: Stefan Hilterhaus, Fabian Saavedra-Lara 
Team Büro medienwerk.nrw: Kirsten Möller, Nada Schroer, Mary Shnayien, Klaas Werner, Sonja Wunderlich 
In Kooperation mit: PACT Zollverein


Der Eintritt zu den Gesprächen, Vorträgen und Workshops (mit Anmeldung), Konzerten sowie der Ausstellung und Party war frei! Karten im Vorverkauf für die Performances „Medusa Bionic Rise“ von The Agency und „Uncanny Valley“ von Rimini Protokoll (Stefan Kaegi) konnten auf der Website von PACT Zollverein bestellt werden.



Gefördert im Rahmen des Bündnisses internationaler Produktionshäuser von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Das Büro des medienwerk.nrw und das Festival ›Bodies in Trouble — Körper in Aufruhr‹ wurden gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW (Träger des Büros: Hartware MedienKunstVerein, Dortmund). Gefördert im Rahmen des »Internationalen Besucherprogramms« des NRW KULTURsekretariats.

META MARATHON 2018: ARTIFICIAL INTELLIGENCE

Meta Marathon 2018

42 Stunden nonstop Talks, Performances, Filme, Konzerte, Ausstellung und Workshops zum Thema Künstliche Intelligenz: Der META Marathon ist ein neuartiges Technologie-Festival, das vom 25. bis 27. Mai 2018 im NRW-Forum Düsseldorf stattfand. Die Teilnehmer*innen gestalteten das Festival selbst, wechselten die Rollen von Expert*innen zu Laien und experimentierten mit dem neuen Format – inklusive Übernachtung vor Ort.

Auf Einladung des Büro des medienwerk.nrw sprach die Kuratorin Michelle Kasprzak zum Thema: Algorithms, trust, and politics: how everything old is new again

Das Büro medienwerk.nrw und die Veranstaltung wurden gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW. Träger des Büros: Hartware MedienKunstVerein, Dortmund

Afro-Tech Fest – Ausstellung, Talks, Performances, Workshops, Filme und Musik

Ausstellungsansicht „Afro-Tech
DREXCIYA – Detroit Techno, Aquanauten und die Politik des Dancefloors
Ausstellungsansicht „Afro-Tech
DREXCIYA – Detroit Techno, Aquanauten und die Politik des Dancefloors
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Panel Afro Fest
Workshop „Afro-Tech

Afro-Tech Fest – Ausstellung, Talks, Performances, Workshops, Filme und Musik

DORTMUNDER U
Fr, 20.10. – Sa, 28.10.2017

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Veranstaltet wurde das Afro-Tech Fest vom HMKV (Hartware MedienKunstVerein) & Büro medienwerk.nrw in Kooperation mit Interkultur Ruhr – ein Projekt des Regionalverbandes Ruhr (RVR) und Africa Positive e.V.

Das AFRO-TECH FEST präsentierte vom 20. – 28. Oktober 2017 eine Festivalwoche mit Gesprächen, Vorträgen, Filmvorführungen, Performances, DJ-Sets, Konzerten und Workshops an verschiedenen Orten in Dortmund. Das Programm begann zeitgleich mit der Ausstellung Afro-Tech and the Future of Re-Invention des HMKV (Hartware MedienKunstVerein) im Dortmunder U – Zentrum für Kunst und Kreativität und schuff sehr unterschiedliche Anlässe, um die Themen und Motive der Ausstellung gemeinsam zu diskutieren, zu vertiefen und in vielen Veranstaltungen unmittelbar zu erleben. Gezeigt und besprochen wurden während des Afro-Tech Fests Arbeiten aus Medienkunst, bildender Kunst, Film und Fotografie sowie Beiträge aus der Popkultur und Anwendungen aus der digitalen Kultur.

THEMA
AFRO-TECH beschäftigt sich in einer internationalen Gruppenausstellung und Festivalwoche mit spekulativen Zukunftsvorstellungen und aktuellen Entwicklungen im Bereich digitaler Technologien von Künstler*innen und Erfinder*innen aus verschiedenen Ländern Afrikas, der afrikanischen Diaspora und von vielen weiteren Stimmen in den USA und Europa. Im Zentrum steht die Auseinandersetzung mit Science-Fiction-Erzählungen und Vorstellungen von Technologie, die nach eigenen Regeln funktionieren und nicht den dominierenden Narrativen des Westens folgen. Eine wesentliche Inspiration für die künstlerischen Arbeiten stellt der Afrofuturismus dar, der Mitte des 20. Jahrhunderts vor dem Hintergrund der historischen Erfahrung von Rassismus und Diskriminierung der afroamerikanischen Community in den USA entstanden ist und von einer Zukunft erzählt, die einen Raum für die eigene Geschichte eröffnet, für Emanzipation, Selbstermächtigung und individuelle Freiheit. Die Konzepte, Ideen und Ästhetiken des Afrofuturismus bleiben in der Folge nicht auf die USA beschränkt, sondern zirkulieren um die Welt, beeinflussen zahlreiche weitere Künstler*innen und treffen auf ihre jeweils eigenen Erfahrungen – auch im deutschsprachigen Raum.

ANLIEGEN
Das Projekt basiert auf einer besonderen Kooperation verschiedener Partner aus dem künstlerischen, kulturellen und soziokulturellen Bereich auf lokaler, regionaler und internationaler Ebene. Es wurden künstlerische Positionen und Projekte aus dem Bereich der digitalen Kultur vorgestellt, die noch nie in NRW gezeigt worden sind. Gleichzeitig vernetzte sich das Afro-Tech Fest über zahlreiche Veranstaltungsformate mit der vielfältigen Stadtgesellschaft Dortmunds und schuff Räume, um miteinander ins Gespräch zu kommen, zu denken, Kunst zu erleben und zu tanzen. Gemeinsames Ziel der beteiligten Partner war es, Afrika als Kontinent der technologischen Innovation zu präsentieren und einen differenzierten Blick auf aktuelle medienkünstlerische Entwicklungen in Afrika und der Diaspora zu werfen. Afro-Tech wollte ein Anlass sein, um zu fragen: Welche anderen Strategien, Praktiken, Ästhetiken, Erzähltraditionen und technologischen Ideen gibt es neben der hegemonialen, westlichen Perspektive, um über die Zukunft nachzudenken – und wie sehen diese Zukünfte aus? Was erzählen sie uns auch über die verschiedenen Erfahrungen von Gegenwart und Geschichte?

Alle Vorträge der Afro-Tech Fest gibt es bei Vimeo. Den Eröffnungsvortrag hielt Ingrid LaFleuer aus Detroit:

Veranstaltet wurde das Afro-Tech Fest vom HMKV (Hartware MedienKunstVerein) & Büro medienwerk.nrw in Kooperation mit Interkultur Ruhr – ein Projekt des Regionalverbandes Ruhr (RVR) und Africa Positive e.V.

Träger Büro medienwerk.nrw: HMKV (Hartware MedienKunstVerein)
Träger Interkultur Ruhr: Regionalverband Ruhr (RVR) /
Die Ausstellung wurde gefördert:
im Fonds TURN der Kulturstiftung des Bundes und vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW
Die Festivalwoche wurde gefördert: durch die Bundeszentrale für politische Bildung, das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, das NRW KULTURsekretariat International und das Kulturbüro Stadt Dortmund
Hauptförderer HMKV: Dortmunder U – Zentrum für Kunst und Kreativität
Partner: Goethe-Institut, Afrikamera – Aktuelles Kino aus Afrika (Berlin), NRW KULTURsekretariat, Kino im U e.V. (Dortmund)

Every Step You Take – Kunst und Gesellschaft im Datenzeitalter

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Unter falscher Flagge 1
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Every Step You Take – Kunst und Gesellschaft im Datenzeitalter

Dortmunder U / SCHAUSPIEL DORTMUND
FR, 12.11.- SA, 15.11.2015

Büro medienwerk.nrwFestival

Ein Projekt des medienwerk.nrw, veranstaltet durch: Büro medienwerk.nrw, Hartware MedienKunstVerein, Schauspiel Dortmund, Dortmunder U – Zentrum für Kunst und Kreativität, Kino im U e.V., Heimatdesign, Fraunhofer UMSICHT.

Die zweite internationale Konferenz des medienwerk.nrw beschäftigte sich unter dem Titel Every Step You Take – Kunst und Gesellschaft im Datenzeitalter mit den Utopien und Dystopien, die sich mit neuen Technologien der automatisierten Sammlung, Speicherung und Auswertung enormer Datenmengen verknüpfen. In zahlreichen feuilletonistischen, wissenschaftlichen und künstlerischen Positionen artikulierte sich zu dieser Zeit ein Unbehagen gegenüber aktuellen Entwicklungen unserer digitalen und vernetzten medialen Realität. Die öffentlichen Debatten um „Big Data“, Überwachung, Transparenz und Datenschutz, aber auch das individuelle Nutzerverhalten im sozialen Netz sind von einer tiefgreifenden Ambivalenz geprägt: die Versprechen und Verlockungen des technologischen Fortschritts – Sicherheit, Berechenbarkeit, Optimierung, Komfort – gehen mit gesellschaftlichen wie privaten Konsequenzen einher, die in ihrer Komplexität oft unüberschaubar und abstrakt bleiben.
 
Die Konferenz Every Step You Take stellte Positionen aus Medienkunst, Medientheorie und digitaler Kultur vor, die auf diese aktuellen technologischen und gesellschaftlichen Entwicklungen reagieren. Im Mittelpunkt stand dabei die Frage, wie aktuelle künstlerische Strategien unsichtbare (immaterielle) und hochkomplexe Prozesse sichtbar machen, den gegenwärtigen technologischen Wandel beschreiben und seine Konsequenzen begreifbar machen. Ein zweiter Schwerpunkt lag auf den gesellschaftlichen, ökonomischen und politischen Ideen, die sich in die Funktionsweisen der neuen Medien eingeschrieben haben: Wie reproduzieren sich diese Ideen und Logiken in der alltäglichen Nutzung? Und welche Spielräume bleiben für eine kritische Auseinandersetzung und Emanzipation im digitalen Raum?
 
Das Programm umfasste neben Vorträgen, Panels und Künstlergesprächen ein Konzert mit den Künstler*innen Holly Herndon (Musik) und Mat Dryhurst (Visuals), ein von Florian Wüst kuratiertes Filmprogramm, eine Aufführung des Live-Films Minority Report (R: Klaus Gehre), eine Lesung mit dem Schriftsteller Leif Randt (Roman Planet Magnon) und Workshops in Kooperation mit Fraunhofer UMSICHT und dem Dortmunder U. Der HMKV zeigte ab Beginn der Konferenz die Gruppenausstellung (Artificial Intelligence) Digitale Demenz im Dortmunder U, kuratiert von Thibaut de Ruyter.

 
Mit Beiträgen von: Inke Arns, Kim Asendorf, Dirk Baecker, Alain Bieber, Mercedes Bunz, Niels van Doorn, Cécile B. Evans, Paul Feigelfeld, Matthew Fuller, Gemma Galdon Clavell, Louis Henderson, Holly Herndon, Felix Hüttemann, Alexander Kerlin, Ignas Krunglevičius, Constanze Kurz, Brigitta Kuster, Koen Leurs, Boaz Levin, Joanne McNeil, Jennifer Lyn Morone, Luciana Parisi, Peng! Collective, Maral Pourkazemi, Leif Randt, Hans Ulrich Reck, Manfred Schneider, Nishant Shah, Christian Sievers, Christoph Wachter & Mathias Jud, Jennifer Whitson, Pinar Yoldas u.a.
 
Filmprogramm mit Beiträgen von: Nadav Assor, Jürgen Brügger & Jörg Haaßengier, Bureau of Inverse Technology, Emma Charles, Hellmuth Costard & Jürgen Ebert, Norman Cowie, Stéphane Degoutin & Gwenola Wagon, Omer Fast, Harun Farocki, Walter Koch, Steffen Köhn, Jen Liu, Christian Niccoli, Ridley Scott

 
Kurator Filmprogramm: Florian Wüst
Konzept & Programmleitung: Fabian Saavedra-Lara
Konzept & Programm: Judith Funke
Projektmanagement: Annette Bohn


Gefördert durch:
Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen
Bundeszentrale für politische Bildung
Kulturbüro Stadt Dortmund