OPEN CALL für Medienkünstler*innen in NRW
NETWORK ECOLOGIES – Ökologien des Miteinanders. Medienkunst aus NRW (18.02.–18.04.2027)
Das medienwerk.nrw denkt über Netzwerke der Zukunft und die Zukunft der Netzwerke nach. Es lädt Medienkünstler*innen aus der vielfältigen Szene Nordrhein-Westfalens (NRW) dazu ein, sich mit aktuellen Arbeiten für eine Ausstellung in Kooperation mit dem Rautenstrauch-Joest-Museum in Köln zu bewerben.
Bis zum 8. November 2026 können Projekte eingereicht werden, die sich mit solidarischen Netzwerken, Zusammenleben und neuen Formen gesellschaftlicher Verbundenheit auseinandersetzen.
Medienkunst-Ausstellung 2027: Netzwerke der Zukunft solidarisch denken
Die Ausstellung NETWORK ECOLOGIES – Ökologien des Miteinanders. Medienkunst aus NRW (18.02.–18.04.2027) rückt Praktiken des Teilens, der Reziprozität und der gegenseitigen Fürsorge ins Zentrum und fragt nach Netzwerken in einer Zeit, in der ein demokratisches Miteinander immer mehr unter Druck gerät.
Sie widmet sich solidarischen Netzwerken, die auf einer dekolonialen Haltung beruhen. Im Zentrum stehen nicht Effizienz oder Wachstum, sondern Lebensfähigkeit und Gerechtigkeit – und die Frage, wie Medienkunst gesellschaftliche Zukunftserzählungen mitgestalten kann.
Netzwerke werden dabei sowohl als Medium als auch als Methode verstanden: Sie verknüpfen Technologien, Räume, Künstler*innen sowie Publikum und transformieren fortwährend alle Beteiligten. So ermöglichen sie kollektive Wissensproduktion, geteilte Infrastrukturen und verteilte Verantwortlichkeiten.
Wie ein Mycelium – das unterirdische, vernetzte Geflecht von Pilzen – versteht die Ausstellung Netzwerke als lebendige, oft unsichtbare Gefüge: Sie verbinden unterschiedliche Akteur*innen, ermöglichen Austausch und gegenseitige Unterstützung und schaffen die Grundlage für Resilienz und neues Wachstum. NETWORK ECOLOGIES – Ökologien des Miteinanders. Medienkunst aus NRW möchte solche Verbindungen sichtbar machen, stärken und als Ausgangspunkt für eine solidarische Zukunft begreifen.
Wer kann sich bewerben?
Bewerben können sich Medienkünstler*innen, deren Arbeit einen biografischen Bezug zu NRW hat. Dieser kann sich beispielsweise daraus ergeben, dass die Person in Nordrhein-Westfalen lebt oder arbeitet oder dass sich das Werk inhaltlich unmittelbar mit NRW auseinandersetzt.
Welche Arbeiten werden gesucht?
Gesucht werden aktuelle Arbeiten aus den Bereichen Medienkunst, digitale Kunst, Klang, Film, Gaming, interaktive Installation oder verwandten Feldern sowie Performance und Workshop, die sich mit (neuen) Formen von Zusammenleben, Verbundenheit, Abhängigkeiten, Ökologien oder solidarischen Strukturen beschäftigen.
Die vom kuratorischen Team ausgewählten Personen erhalten ein Honorar von 1.000 Euro sowie Unterstützung bei der Organisation des Transports.
Darüber hinaus werden zwei ortsspezifische Neuproduktionen gesucht, die sich im Rahmen des Ausstellungsthemas kritisch mit den Museumssammlungen, der Institution und den mit ihnen verbundenen globalen Netzwerken auseinandersetzen. Für die Entwicklung und Realisierung steht jeweils ein Produktionsbudget von 6.000 Euro zur Verfügung. Besonders willkommen sind Einreichungen von migrantischen, postmigrantischen, diasporischen, BIPOC- und LGBTQIA*-Medienkünstler*innen aus NRW.
Die Frist der Einreichung endet am 8. November 2026.
Wichtige Informationen im Überblick:
Deadline für die Einreichung: 8. November 2026
17. bis 18. Februar 2027
Konferenz: SYNC: NETWORK ECOLOGIES. Summit für digitale Netzwerke und soziale Ökosysteme
18. Februar bis 18. April 2027
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Ausstellung:
NETWORK ECOLOGIES – Ökologien des Miteinanders. Medienkunst aus NRW
Eröffnung: 17. Februar 2027
Veranstaltungsort:
Rautenstrauch-Joest-Museum, Cäcilienstraße 29-33,
50667 Köln
Veranstalter (in Kooperation mit dem RJM):
Büro medienwerk.nrw, Park der Partnerstädte 2, 44137 Dortmund

