Highlights aus dem medienwerk.nrw | August & September 2026

Highlights aus dem medienwerk.nrw | August & September 2026

Netzwerk medienwerk.nrwVeranstaltung

Liebe Freund*innen des medienwerk.nrw,

der Sommer ist in vollem Gange, und auch in den Monaten August und September gibt es wieder jede Menge spannende Highlights aus dem Netzwerk des medienwerk.nrw für euch. Im aktuellen Newsletter werfen wir einen Blick auf die pulsierende Medienkunst-Landschaft in Nordrhein-Westfalen – mit coolen Ausstellungen, Performances und Screenings. Insbesondere möchten wir auch auf die gestarteten Open Calls für die Projektförderung Medienkunst 2027 und das Stipendium für Medienkünstlerinnen 2027 hinweisen! Taucht mit uns ein in die vielfältige Szene in NRW und lasst euch inspirieren!


Herzliche Grüße,
Euer Team Büro medienwerk.nrw

Anmeldung zu
unserem Newsletter


Installationsansicht HIER UND JETZT im Museum Ludwig. De/Collecting Memories from Turtle Island, Museum Ludwig, Köln 2026, Foto: Historisches Archiv mit Rheinischem Bildarchiv, Karl Krüger.

Museum Ludwig | Ausstellung
De/Collecting Memories from Turtle Island 
Bis 8. November 2026
Eintritt: 13,50 € / erm. 9,50 €
Museum Ludwig, Heinrich-Böll-Platz, Köln


Die elfte Ausstellung der Reihe HIER UND JETZT im Museum Ludwig nimmt das 250-jährige Jubiläum der Unabhängigkeit der Vereinigten Staaten im Jahr 2026 zum Anlass, die eigenen Sammlungsbestände kritisch zu befragen. Als Museum mit der umfangreichsten Pop Art-Sammlung außerhalb der USA ist das Haus seit jeher eng mit der Kunst und Kultur der Vereinigten Staaten verbunden.

In der Ausstellung De/Collecting Memories from Turtle Island werden historische Landschaftsfotochrome aus der Sammlung mit zeitgenössischen Positionen der US-amerikanischen indigenen Künstlerinnen Marie Watt und Wendy Red Star in Beziehung gesetzt, um den Blick für die Konstruktion von Narrativen und für die Stimmen zu schärfen, die in ihnen häufig fehlen. Die Arbeiten der Künstlerinnen verhandeln aus unterschiedlichen künstlerischen Perspektiven die Konstruktion von Erinnerung, Geschichte und Bildtraditionen. Beide hinterfragen westliche Vorstellungen von Indigenität, museale Kategorien und visuelle Stereotype und erweitern so die Sammlung um Perspektiven und Stimmen indigener Völker Amerikas.

Die Ausstellung setzt sich mit gesammelten Bildervorstellungen, visuellen Archiven und mentalen Repräsentationen auseinander und lädt dazu ein, diese zu dekonstruieren, neu zu lesen und zu überschreiben.

Weitere Informationen hier.


30 Jahre HMKV Festakt,  Foto: Johannes Schriek.

Kunsthalle Dortmund | Rebranding
Alles wie immer, Alles neu! 
Der HMKV ist jetzt die Kunsthalle Dortmund


Im Jubiläumsjahr 2026 schlägt der HMKV Hartware MedienKunstVerein nach 30-jähriger Vereinsgeschichte ein neues Kapitel auf: Der Ausstellungsort wird zur Kunsthalle Dortmund.
Der neue Name steht für die Entwicklung der Institution: Aus einer 1996 gegründeten Initiative für Medienkunst ist in 30 Jahren eine international renommierte Kunstinstitution geworden. Der Name Kunsthalle Dortmund macht heute unmittelbarer sichtbar, wofür die Institution steht: ein Ort für internationale zeitgenössische Kunst in Dortmund mit einem besonderen Schwerpunkt auf Medienkunst.

Dabei bleibt alles Wesentliche bestehen: Der Hartware MedienKunstVerein e. V. ist weiterhin Träger der Institution. Die Ausstellungen finden auch künftig im Dortmunder U auf Ebene 3 und bei Sonderausstellungen zusätzlich auf Ebene 6 statt. Das Programm mit Ausstellungen, Veranstaltungen und Vermittlungsangeboten wird fortgeführt – ebenso wie der freie Eintritt auf Ebene 3.

Weitere Informationen hier.


Egor Kraft, One & Infinite Chairs (1&∞⑁), 2023, courtesy of the artist.

Kunsthalle Dortmund | Screening
Video des Monats August
1. bis 31. August 2026
Eintritt frei
Kunsthalle Dortmund, Dortmunder U, Ebene 3, Leonie-Reygers-Terrasse, Dortmund & online


In der Serie Video des Monats stellt die Kunsthalle Dortmund im monatlichen Wechsel aktuelle Videoarbeiten internationaler Künstler*innen vor – ausgewählt von Inke Arns.

Egor Krafts Videoarbeit One & Infinite Chairs (1&∞⑁) von 2023 macht die Chimäre auf der Ebene der sprachlichen Interpretation und des Zusammenbruchs sichtbar. Kraft beschreibt, wie er ein Text-zu-Bild-Modell mit der Eingabe „ein einzelner Stuhl auf weißem Hintergrund“ trainiert und es anschließend wiederholt anhand seiner eigenen Ausgabe neu trainiert. Nach mehreren Iterationen verliert das Modell allmählich seine Fähigkeit, einen Stuhl zu erzeugen, und liefert stattdessen eine para-figurative Abstraktion.

Das Werk stellt eine klassische philosophische Frage („Was ist ein Stuhl?“), die in der Geschichte der Konzeptkunst von Joseph Kosuth untersucht wurde, der fragilen Ontologie der KI gegenüber: Wenn die Repräsentation sich selbst kannibalisiert und die „Idee“ in einen Zustand der Exartikulation abgleitet.
(Text: Egor Kraft)

Weitere Informationen hier.


Christos Papadopoulos, OPUS © Opera Ballet, Vlaanderen, Koen Broos.

PACT Zollverein | Tanz
Ruhrtriennale bei PACT mit RI TE und Landless/OPUS
PACT Zollverein, Bullmannaue 20A, Essen



Zwei Körper, eine Wand, kein Ausweichen. Zum Auftakt der Ruhrtriennale 2026 präsentieren Marlene Monteiro Freitas und Israel Galván am 22.08., 23.08. und 25.08. jeweils um 20 Uhr ihr Stück RI TE bei PACT Zollverein: Das hochkarätige künstlerische Duett zeigt ein burleskes Wechselspiel zwischen Performance und Flamenco. RI TE ist ein Dialog, der ganz ohne Worte auskommt.

Tranceartig bewegt sich ein Körper durch den dunklen Raum und verhandelt auf hypnotischen Wegen den Kontrast zwischen Klang und Korpus. Der gefeierte Choreograph Christos Papadopoulos begeistert weltweit mit seinen hochpräzisen Arbeiten. Gemeinsam mit Georgios Kotsifakis schafft er einen minimalistisch-pulsierenden Abend, der die Beziehung zwischen organischem Körper und Raum untersucht.

Weitere Informationen und Termine hier.


© Filmwerkstatt Düsseldorf, Foto: Juri Löchte

Filmwerkstatt Düsseldorf | Open-Air Kino
FLINGERN-LICHTSPIELE 2026
6. bis 29. September 2026, Einlass ab 21:00 Uhr
Eintritt frei, Spenden erwünscht
Filmwerkstatt Düsseldorf, Birkenstr. 47, Im Hof, Düsseldorf


Das sommerliche Open-Air-Kino der Filmwerkstatt Düsseldorf zeigt jeweils donnerstags und samstags insgesamt acht Filme auf der Terrasse hinter dem Gebäude.

Das Programm verbindet aktuelle Festivalentdeckungen mit Klassikern der Filmgeschichte. Zu sehen sind unter anderem Daniel Hendlers in Venedig uraufgeführtes Roadmovie A Loose End, das in Cannes ausgezeichnete und als britischer Oscar-Beitrag eingereichte Familiendrama My Father’s Shadow sowie Valentina Maurels Forever Your Maternal Animal, das in Cannes 2026 den Darstellerinnenpreis der Sektion Un Certain Regard erhielt. Begleitend zeigen wir drei Klassiker: Roman Polanskis Chinatown, Jack Hazans David-Hockney-Porträt A Bigger Splash und Hou Hsiao-Hsiens Wuxia-Film The Assassin.

Die Projektion beginnt nach Einbruch der Dunkelheit, der Einlass ist ab 21:00 Uhr. Es stehen Klapp- und Liegestühle bereit, und es gibt eine Bar. Bei Regen zeigen wir die Filme im Innenraum. 

Weitere Informationen und Termine hier.


Elsa Artmann & Ale Bachlechner, Friendly Makeover Club, VIDEONALE.21.

Videonale 21 | Open Call
Friendly Makeover Club: Teilnehmende gesucht
7. September 2026, 18:00-20:00 Uhr
Anmeldung bis zum 01. September 2026

Zentrenmanagement, Bonn-Bad Godesberg, Am Fronhof 10

Denkst du, dass Fremde sich manchmal besser helfen könnten als Menschen, die schon in einer Beziehung zueinanderstehen? Bist du mit deinem Alltag, den To-Dos für irgendwann und deinen schlechten Angewohnheiten überfordert, weißt aber genau, was bei anderen zu tun wäre, damit sie die beste Version ihrer selbst werden? Wünschst du dir heimlich, jemand würde dein Leben in die Hand nehmen, zumindest vorübergehend, zumindest in einem Teilbereich? Wünschst du dir ein Makeover?

Der Friendly Makeover Club lädt im Kontext der 21. Ausgabe der Videonale ein, gemeinsam einen künstlerischen Blick auf das Reality-TV-Format des Makeovers zu werfen, den entsprechenden Sehnsüchten und Versorgungslücken in unseren eigenen Leben und möglichen Alternativen zur Selbstoptimierung.

Das Kölner Tanzensemble SANFTE ARBEIT in Zusammenarbeit mit der Videokünstlerin Ale Bachlechner veranstaltet von September bis November 2026 sechs Treffen, in denen wir gemeinsam, performativ, in Text und Bewegung über Erfahrungen und Möglichkeiten gegenseitiger Fürsorge nachdenken. Diese Treffen können gleichzeitig als Ausgangspunkt für selbstorganisierte Zusammenschlüsse von Teilnehmenden dienen, um sich zu helfen, Hilfe zu empfangen oder sich erfolgreich gegen Veränderungen zu wehren.

Anmeldung bis zum 1. September 2026 und Beantwortung von Fragen bei:
Elsa Artmann, friendlymakeoverclub@protonmail.com.

Weitere Informationen hier.


Cory Arcangel, tou-31-07-320×192-60s-mirrow-bw, 2025 © Cory Arcangel.

MGK Siegen | Ausstellung
Cory Arcangel: End User
19. bis 27. September 2026
Eintritt: 5,90€ / erm. 4,60€
Museum für Gegenwartskunst Siegen, Unteres Schloss 1, Siegen


Cory Arcangel ist Künstler, Komponist, Kurator und Unternehmer. Seit Ende der 1990er Jahre beschäftigt er sich mit den Möglichkeiten auf digitalen Technologien basierter Kunst. In seinen Arbeiten setzt er sich mit Netzkunst, Internet- und Popkultur, experimenteller Musik sowie der Unterhaltungsindustrie auseinander. Arcangel wurde für seinen ganz eigenen künstlerischen Zugriff auf alte und neue digitale Technologien bekannt. Dabei sind die jeweiligen Medien immer Thema und Gegenstand zugleich. Mit einem fast archäologischen Ansatz untersucht er ihre Strukturen und „hackt” die visuelle Sprache von Software, Videospielen, sozialen Medien und maschinellem Lernen.

Die Ausstellung End User besteht aus zwei Teilen. Sie bildet eine Schnittstelle zwischen Innen- und Außenraum, statischen und dynamischen LED-Screens, medialer und räumlicher Erfahrung, sowie kunsthistorischer und kommerzieller Bildproduktion. Zudem spiegelt sie den Zustand und die Effekte gegenwärtiger Bildproduktion wider. Wie der Titel bereits andeutet, steht dabei die Frage nach dem Endnutzer des Ausgangsmaterials sowie seiner künstlerischen Übersetzung im Mittelpunkt der Präsentation.

Weitere Informationen hier.


Marco Donnarumma, Niranthea, 2023 (Still); Medienkunstfellow 2022 @ PACT Zollverein.

Büro medienwerk.nrw | Open Call
Förderprogramme und Stipendien
Deadline: 15. September 2026


Die Innovationsschmiede für Medienkunst in Nordrhein-Westfalen öffnet wieder ihre Türen: Bis zum 15. September 2026 können Anträge für eine Förderung im Bereich Medienkunst eingereicht werden.

Im Rahmen der Projektförderung Medienkunst 2027 können Institutionen und freie Initiativen in Nordrhein-Westfalen, die sich mit Medienkunst und digitaler Kultur beschäftigen, erneut Projektvorschläge für die Förderprogramme Medienkunstfonds, Medienkunstfellows sowie die Allgemeine Projektförderung Medienkunst einreichen.

Mehr Förderung für Medienkünstlerinnen in NRW: Ab 2027 vervierfacht das Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW die Zahl der Stipendien für Medienkünstlerinnen von bisher einem auf vier. Gleichzeitig steigt die Fördersumme auf 9.900 Euro. Bewerben können sich Künstlerinnen mit Wohnsitz in Nordrhein-Westfalen, die ein neues Projekt im Bereich Medienkunst oder digitale Kultur realisieren möchten. Mit der Ausschreibung sollen weibliche Perspektiven gestärkt und die Sichtbarkeit von
Medienkünstlerinnen nachhaltig gefördert werden.

Die Förderung erfolgt durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.

Weitere Informationen hier.


Hito Steyerl, Animal Spirits, 2022, Installationsansicht Esther Schipper, Berlin, 2023, Courtesy the  artist, Andrew Kreps Gallery, New York and Esther Schipper, Berlin/Paris/Seoul  © Hito Steyerl / VG Bild-Kunst, Bonn 2026, Foto: Andrea Rossetti

Tipp aus NRW
Kunstmuseum Bonn | Ausstellung


#IFEELYOU. Dimensionen der Empathie u.a.
Eintritt: 10 € / 5 € (ermäßigt)
Kunstmuseum Bonn, Museumsmeile, Helmut-Kohl-Allee 2, Bonn

Spannende Perspektiven auf Medienkunst bietet derzeit das Kunstmuseum Bonn. Gleich mehrere Ausstellungen setzen sich mit aktuellen Fragen rund um Technologie, Gesellschaft und Wahrnehmung auseinander.

Die Ausstellung #IFEELYOU. Dimensionen der Empathie (bis 11. Oktober 2026) nähert sich mit etwa 20 verschiedenen künstlerischen Positionen dem Thema Empathie aus unterschiedlichen Perspektiven und untersucht moralische, gesellschaftliche, soziale und politische Implikationen und Wirkungen von Empathie sowie ihre Reflexion in der Bildenden Kunst unserer Gegenwart. Besonders in diesem Kontext möchte das Kunstmuseum Bonn Raum sein für Teilhabe, Austausch und Perspektivwechsel – daher ist ein wesentlicher Teil der Ausstellung die Kooperation mit Menschen, Gruppen und Vereinigungen aus der Bonner Stadtgesellschaft und das Erproben neuer Formate der Begegnung.

Parallel präsentiert das Kunstmuseum Bonn erstmals in Deutschland Arbeiten von Aki Inomata. Die japanische Künstlerin nutzt 3D-Technologie, um Brücken zwischen Mensch und Tier zu schlagen. Die Ausstellung AKI INOMATA. Mit-Werden ist bis zum 01. November 2026 zu sehen.

In der Reihe ZOOM IN rückt das Kunstmuseum Bonn künstlerische Einzelpositionen aus seiner Sammlung in den Fokus. Bis Ende des Jahres präsentiert die Ausstellung ZOOM IN: Hito Steyerl. Animal Spirits eine raumgreifende Installation der Medienkünstlerin. Die Rauminstallation erinnert an einen geheimnisvollen, fremden Planeten oder an eine Tropfsteinhöhle: KI-generierte Projektionen von Höhlenmalereien schmücken die Wände und beleuchtete Glasgefäße mit Pflanzen hängen wie Himmelskörper von der Decke. Natur und Technik verbinden sich zu einer Flut an Sinneseindrücken aus rhythmischen Klängen und Tierdarstellungen.

Im Rahmen des Human AI Art Award 2026 (bis 13. September 2026) präsentiert das Kunstmusem Bonn mit Peace Core (surround) eine immersive Videoinstallation des diesjährigen Preisträgers Christopher Kulendran Thomas. Die Installation von unendlicher Dauer zeigt auf mehreren Bildschirmen US-amerikanische Fernsehsendungen, die in den letzten Momenten vor den Ereignissen des 11. September 2001 ausgestrahlt wurden. Dieses Material wird in Echtzeit von einem KI-Algorithmus endlos neu gemischt und bearbeitet, der mit Vaporwave-Ästhetiken und dem Stil früher TikTok-Corecore-Videos trainiert ist.

Weitere Infomationen hier.


Über das medienwerk.nrw

Das medienwerk.nrw ist NRWs Netzwerk für Medienkunst und digitale Kultur. Es vereint 25 Institutionen – darunter Kunstvereine, Museen, Ausstellungsräume, Festivals, Produktionsorte der darstellenden Künste, Archive und Hochschulen – und versteht sich als eine Allianz verschiedenster Akteurinnen und Akteure mit einer 25-jährigen Expertise in der Medienkunstlandschaft Nordrhein-Westfalens. Seit 2013 wird das Netzwerk durch das vom Land Nordrhein-Westfalen geförderte Büro medienwerk.nrw unterstützt. Es koordiniert Netzwerkveranstaltungen, begleitet Förderprogramme des Landes, betreut das Stipendium des Landes Nordrhein-Westfalen für Medienkünstlerinnen und organisiert internationale Tagungen, Ausstellungen und Festivals im Bereich Medienkunst.

Aktuelle Partner*innen im Netzwerk medienwerk.nrw

Akademie für Theater und Digitalität (Dortmund), Bielefelder Kunstverein, FFT Düsseldorf, Filmwerkstatt Düsseldorf, HMKV Hartware MedienKunstVerein (Dortmund), imai – inter media art institute (Düsseldorf), Internationale Kurzfilmtage Oberhausen, Kunsthochschule für Medien Köln, Kunstverein Siegen, Lehmbruck Museum (Duisburg), mex – intermediale und experimentelle Musikprojekte e.V. (Dortmund), Museum für Gegenwartskunst Siegen, Museum Ludwig (Köln), NRW-Forum Düsseldorf, PACT Zollverein (Essen), Schauspiel Dortmund, SK Stiftung Kultur (Köln), Skulpturenmuseum Marl, Stiftung Künstlerdorf Schöppingen, Temporary Gallery (Köln), Universität Siegen – Lehrstuhl für Mediengeschichte, Universität Witten/Herdecke – Lehrstuhl Digitale Künste und Kulturvermittlung, Zeitkunst e.V. (Köln), Videonale (Bonn), Wasserschloss Reelkirchen (Blomberg)